Wolfenbüttel. Niedersachsen feierte den Tag der Hausmusik und die Landesmusikakademie Niedersachsen feierte mit. Zusammen mit dem Studiengang Musik.Welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung der Uni Hildesheim gestaltete die Landesmusikakademie diesen Tag interkulturell.
Persische Musik auf Saiten zog die Zuhörer in diffuse Traumwelten. ">Persische Musik auf Saiten zog die Zuhörer in diffuse Traumwelten. Foto: Sina Rühland
Hausmusik wurde am Samstag auf vielfältige Weise interpretiert. Die Besucher hatten dabei die Gelegenheit, wenig bekannte Instrumente und deren typischen Einsatz kennenzulernen. Herzlich willkommen war auch jeder, der seine Stimme oder sein Lieblingsinstrument für spontane hausmusikalische Beiträge mitbringen mochte.
Santur, Saz und Balfon: Instrumente, die einem nicht täglich im Ohr klingen. Die Studierenden der Uni Hildesheim verstanden es mit Talent und Passion zu begeistern; Zuschauer in ferne, wärmere Länder und sanfte Träume zu entführen. Türkische, persische oder westafrikanischen Musik – wie klingt die? Fantastisch und wohltuend anders. Passend zu den unterschiedlichen musikalischen Beiträgen, gab es ein transkulturelles Buffet. Von den Klängen getragen und den Speisen gesättigt, wirkte die Seeliger Villa irgendwie heimelig warm. Und weit, weit entfernt.

