Oesterhelweg: "Erst „Veggie Day“, dann Lebensmittelmarken?"


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Der aus Wolfenbüttel stammende stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg, hat die Grünen-Forderung nach einem bundesweiten „Veggie Day" als „einen weiteren Baustein des grünen Umerziehungsprogramms" kritisiert.

„Wie soll das weiter gehen? Erst ein Fleischverbot für Kantinen, dann für Restaurants und am Ende Lebensmittelmarken für Privathaushalte? Es mag sein, dass wir zuviel Fleisch konsumieren. Und ja, an dieser Tendenz sollte sich etwas ändern. Es kann aber nicht sein, dass die Grünen bestimmen, ob Fleisch oder Gemüse auf unseren Tellern landet." Der CDU-Fraktionsvize sprach sich stattdessen für eine bessere Ernährungsaufklärung aus. „Die Menschen müssen wissen, dass einseitige Ernährung nicht gesundheitsfördernd ist und welche Folgen zu hoher Fleischkonsum hat."

Oesterhelweg erinnerte daran, dass die hannoverschen Grünen bereits vor zwei Jahren denselben Vorstoß für die städtischen Kantinen gemacht hatten. Der damalige Oberbürgermeister Weil hatte die Forderung als „aufdringliches Gutmenschentum" abgekanzelt. „Ich kann nur hoffen, dass sich die Meinung des jetzigen Ministerpräsidenten Weil in dieser Hinsicht nicht geändert hat, sollte sein grüner Koalitionspartner mit einem staatlichen verordneten Gemüse-Tag für Niedersachsen um die Ecke kommen", sagte Oesterhelweg und stellte klar: „Unser Leitbild ist und bleibt der aufgeklärte, mündige Bürger. Wir trauen den Menschen durchaus zu, dass sie selber entscheiden können was gut für sie ist und was nicht."


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