Reaves nicht mehr im Kader: Wolfpack hält an Ausbildungskonzept fest



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Wolfenbüttel. Am Mittwochabend trennten sich die Wege von B`Jonnee Reaves und dem Wolfpack Wolfenbüttel. Die 25-jährige US-Amerikanerin und die Wolfpack-Verantwortlichen haben den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Eine weitere Zusammenarbeit war nicht möglich, da die Interessen von Verein/Mannschaft und der Spielerin in den letzten Wochen zu weit auseinander gingen. Das Wolfpack steht für erfolgreichen Basketball, aber immer vor dem Hintergrund der Spielerausbildung und des Heranführens junger Talente an den Spitzensport. Zur Ausbildung gehört für die Verantwortlichen neben professionellen Bedingungen und gutem Training auch die Vermittlung von Einstellung und Werten. Entscheidend für das Wolfpack Konzept ist es, dass vor allem Profi-Spielerinnen sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen, indem sie die Ausbildungsziele, das Teamspiel und den Teamgeist in vollem Maße unterstützen. B`Jonnee Reaves ist eine individuell starke Spielerin, die das Ausbildungskonzept vorher kannte, dies nach ihrer Aussage auch heute noch gut findet. Allerdings habe sie in den letzten Wochen erkannt, dass ihr eigene Spielzeiten und individuelle Erfolge zu wichtig seien.

Hier sind in den vergangenen Wochen Konflikte entstanden, die immer stärker geworden sind, so dass beide Seiten zu dem Schluss gekommen sind, dass es besser ist, getrennte Wege zu gehen.

Die Mannschaft steht, trotz Ende der Wechselfrist, uneingeschränkt hinter dieser Entscheidung. Die Trainerin Hanna Ballhaus und das gesamte Management haben mit dieser Entscheidung noch einmal die Nachhaltigkeit des Ausbildungskonzeptes unterstrichen.