Wolfenbüttel. Die SPD im Landkreis Wolfenbüttel nimmt Kurs auf die Landtagswahl am 26. September 2027. In seiner jüngsten Sitzung hat der Vorstand des SPD-Unterbezirks erste wichtige Weichenstellungen für die beiden Wahlkreise vorgenommen. Jan Schröder soll erneut antreten, Entscheidung über Bosse-Nachfolge im Winter. Das teilte der SPD-Unterbezirk Wolfenbüttel am Dienstag in einer Presseinformation mit.
Keine Überraschung gab es bei den Beratungen für den Wahlkreis 9 (Stadt Wolfenbüttel, Samtgemeinde Sickte und Gemeinde Cremlingen)Der amtierende Landtagsabgeordnete Jan Schröder soll sich erneut um das Direktmandat bewerben. Schröder wurde im Jahr 2022 direkt in den Niedersächsischen Landtag gewählt. Neben den Sitzungen im Landtag in Hannover lege er seitdem großen Wert auf die Arbeit vor Ort und ist im gesamten Wahlkreis unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen zuzuhören und sich um ihre Anliegen zu kümmern. Ob bei Veranstaltungen, im Vereinsleben oder bei Gesprächen zwischendurch ist der persönliche Austausch ihm besonders wichtig. Dabei gehe es nicht immer nur um die große Politik, sondern oft auch um die kleinen Dinge des Alltags, die die Menschen vor Ort beschäftigen.
Mit frischer Kraft und nah an den Bürgern
„Ich freue mich über das Vertrauen des Vorstandes und würde diesen erfolgreichen Weg für unsere Region sehr gerne im Landtag fortsetzen. Wir haben in den vergangenen Jahren viel angestoßen, von starken Investitionen in unsere Kommunen bis hin zu verlässlicher Politik für die Menschen vor Ort. Diesen Einsatz für den Wahlkreis 9 möchte ich mit frischer Kraft und nah an den Bürgerinnen und Bürgern weiterführen“, erklärt Jan Schröder zu seiner angestrebten erneuten Kandidatur.
Bosse Nachfolger im Winter
Im Wahlkreis 10 (südlicher Bereich des Landkreises Wolfenbüttel, Süden der Stadt Salzgitter sowie Gemeinde Heeseberg aus dem Landkreis Helmstedt) steht ein personeller Wechsel an, da der bisherige Landtagsabgeordnete Marcus Bosse erklärt hat, bei der kommenden Landtagswahl nicht erneut zu kandidieren. Da es für seine Nachfolge mehrere Interessierte aus dem Unterbezirk gibt, hat der Vorstand zunächst noch keinen Personalvorschlag unterbreitet. Stattdessen sollen die Mitglieder die Gelegenheit bekommen, sich mit den möglichen Bewerberinnen und Bewerbern auseinanderzusetzen und über die personelle Aufstellung mitzuentscheiden. Wer aus dem Unterbezirk Wolfenbüttel für die Nachfolge von Marcus Bosse vorgeschlagen wird, soll auf einer Mitgliedervollversammlung Ende November beziehungsweise Anfang Dezember entschieden werden.
Die Beratungen und Personalvorschläge des Unterbezirksvorstandes stellen dabei noch keine endgültige Nominierung dar. Über die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl entscheiden die Delegierten auf den jeweiligen Wahlkreisdelegiertenkonferenzen, die Anfang 2027 stattfinden werden.


