Wer bleibt an den Herzögen dran?


| Foto: Anke Donner)

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Wolfenbüttel. Neben dem Cottbus-Heimspiel schauen die Augen aller Herzöge-Fans an diesem Wochenende auch ein Stück weit Richtung Aschersleben. Denn dort kommt es am Samstagabend um 19:30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden ärgsten Verfolger des noch ungeschlagenen Ward-Teams. Die Aschersleben Tigers empfangen Lok Bernau. Beide Mannschaften rangieren mit jeweils zwei Niederlagen direkt hinter den MTV Herzögen, Aschersleben aufgrund des Hinspiel-Sieges in Bernau (80:74) auf Rang zwei, die Barnimer als Dritter.

Fest steht: Für den Verlierer dieses Duells wird es bei dann sechs Punkten Rückstand sowie der Bürde des verlorenen ersten Duells (Aschersleben -13, Bernau -18) ganz schwer die Herzöge noch abzufangen. Aufgrund des Heimvorteils als leichter Favorit in die Partie gehen die Tigers, doch Herzöge-Geschäftsführer Nicolas Grundmann würde ein Erfolg der Gäste nicht überraschen, denn „Bernau hat sich mit Zurna hervorragend verstärkt und in meinen Augen bislang insgesamt stabiler als Aschersleben präsentiert.“ Zuletzt hat die Lok richtig Fahrt aufgenommen und einen Kantersieg nach dem anderen eingefahren, während den Tigern die zwei Niederlagen gegen ALBA Berlin und die MTV Herzöge nicht gut bekommen sind. Zwar gewannen sie anschließend beim BC Rendsburg deutlich mit 98:68, in ihrem letzten Spiel im alten Jahr benötigten sie jedoch eine Verlängerung um die nur auf Tabellenplatz 10 gelistete WSG Königs Wusterhausen glücklich mit 79:74 zu schlagen. Mehr als vier Wochen ist das her, durch eine Spielverlegung gab es seither für das Team von Trainer Michael Opitz 35 Tage lang kein Punktspiel – sicher nicht von Vorteil.

Für eine Überraschung sorgte zuletzt der BC Rendsburg. Der nächste Gegner der MTV Herzöge schlug zuhause den VfL Stade mit 75:72 und verschaffte sich mit nunmehr fünf Siegen etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Trotz des Verzichts des UBC Hannover (vor dem ersten Spieltag) und dem Magdeburger Rückzug (vor einigen Wochen) steigen zwei Teams ab. Die beiden Abstiegsplätze 11 und 12 werden aktuell von Charlottenburg (bislang nur zwei Siege) und Bürgerfelde (ein Sieg) eingenommen.