Wolfenbüttel. Im September 2010 wurde das gemeinsam mit Kulturträgern entwickelte Kulturkonzept vom Rat der Stadt Wolfenbüttel verabschiedet. Seitdem wurden zahlreiche Maßnahmen aus den verschiedenen Handlungsfeldern initiiert und realisiert. In einem Evaluations-Treffen des Kulturbüros haben nun Kunstschaffende sowie Vertreter kultureller Einrichtungen Bilanz gezogen.
Die Fragen des Tages: Welche Maßnahmen und Projekte haben sich bewährt? In welchen Bereichen gibt es Veränderungsbedarf? Gibt es von den nicht realisierten Vorschlägen Maßnahmen, die dringend weiterverfolgt werden sollten? Gibt es wichtige neue Vorschläge und Maßnahmen? Gibt es neue konzeptionelle oder inhaltliche Überlegungen, die in das Kulturkonzept mit einfließen sollten?
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Ruth Fischer, Fachberatung Sprachen und
Projekte, Kultur und Medien, im Bildungszentrum. Foto: Sina Rühland
Einen Vormittag lang evaluierten die Teilnehmer den Stand der Dinge, ergänzten Ideen zum örtliche Angebot. Wolfenbüttel müsse populär kultureller werden, stand auf einem der Kärtchen. Die Teilnehemer wüschen sich für die Zukunft mehr Projekte, die sich thematisch mit Toleranz und Aufklärung beschäftigen. Zwei Dinge wurden kontinuierlich durch sämtliche Arbeitsgruppen hinweg angesprochen: die Vernetzung zwischen Einrichtungen, Künstlern und Vereinen müsse ausgebaut werden. Des Weiteren fehle ihnen in Wolfenbüttel Raum – Raum, den Künstler etwa für Installationen nutzen können. Raum, den Bürger mieten können, um zu proben oder zu feiern.
Wenn es auch noch einige ergänzende Vorschläge zu dem 2010 verabschiedeten Konzept gab, so stellten die Teilnehmer doch fest, dass die Stadt ein breites Angebot an kultureller Vielfalt zu bieten hätte. Das Konzept hat Veränderungen, wie das Etablieren des Rockbüros, bewirkt. Manchmal bedarf es einfach Mut, neue Ideen auch umzusetzen. Welche Vorschläge in das weitere Konzept aufgenommen werden, entscheidet der Rat der Stadt Wolfenbüttel.

