Bushaltestelle Kanalbrücke Süd in Vorsfelde wird barrierefrei

Dafür nutzt die Stadt Wolfsburg auch Fördermittel aus einem Landesprogramm. Die B188 muss stadtauswärts gesperrt werden.

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Symbolbild | Foto: Alexander Dontscheff

Wolfsburg. Barrierefrei umgebaut wird die Bushaltestelle Kanalbrücke Süd stadtauswärts an der Bundesstraße 188 in Vorsfelde. Dafür nutzt die Stadt Wolfsburg auch Fördermittel aus einem Landesprogramm, mit dem der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gestärkt werden soll. Die Arbeiten starten Montag, 20. März, und sollen nach Ostern enden. Das teilt die Stadt Wolfsburg in einer Pressemeldung mit.



Um dafür genügend Platz zur Verfügung zu haben, wird die südliche Fahrbahn zeitweise gesperrt. Es wird eine Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Der Verkehr in Richtung Zentrum ist nicht betroffen. Er wird als Einbahnstraße an der Baustelle vorbeigeführt.

Projekt lässt sich nicht verschieben


Die Baukosten betragen rund 80.000 Euro. Daran beteiligen sich die Landesnahverkehrsgesellschaft mit etwa 75 Prozent, der Regionalverband Großraum Braunschweig mit weiteren 6,25 Prozent und die Wolfsburger Verkehrs-GmbH (WVG) mit rund 12,5 Prozent. Weil das Vorhaben noch zum Umgestaltungsprogramm aus 2022 gehört, sich kapazitätsbedingt aber erst jetzt umsetzen lässt und kurzfristig abgerechnet sein muss, lässt es sich nicht in die Sommerferien verschieben. Deshalb ist es auch nicht mit der dort geplanten Grundsanierung der Straße kombinierbar. Bautechnisch muss man beide Bereiche trennen, sodass im Bauablauf auch keine Effizienzsteigerung möglich gewesen wäre, so die Stadt.

Die vorhandene Haltebucht ist im derzeitigen Zustand zu klein für die Aufstellung der Busse, sodass der fließende Verkehr während des Ein- und Aussteigens der Fahrgäste behindert wird. Daher soll nun die Busbucht verbreitert und gleichzeitig verlängert werden. So lässt sich künftig der neue und erhöhte Sonderbordstein richtig anfahren und die Busse stehen nicht mehr in den Fahrstreifen. Die Haltebucht wird in Betonbauweise hergestellt, behindertengerecht umgebaut, und erhält erhöhte Sonderbordsteine, taktile Leiteinrichtungen sowie Fahrradanlehnbügel, um den Umstieg vom Rad auf den ÖPNV zu erleichtern.

So wird umgeleitet


Während des Umbaus wird der Verkehr stadtauswärts über die Landesstraße 290/Neuhäuser Straße und Marie-Curie-Allee umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Der Geh- und Radweg im Bereich der Bushaltestelle muss komplett gesperrt werden. Als Alternative wird für den fußläufigen Verkehr eine Umleitung über die Klingemannstraße eingerichtet.

Zunächst müssen die vorhandene Befestigung der Busbucht und des Wartebereiches sowie die Schutzplanken abgebrochen werden. Dann werden die neuen Bord- und Entwässerungsanlagen sowie die Tragschichten hergestellt. Weil die Haltestelle vergrößert wird, müssen zwei Leuchtmasten versetzt werden. Es folgen die Verlegung der taktilen Elemente, der Einbau von Fahrradanlehnbügeln und die Pflasterverlegung.

Beton vor Ostern


In der Woche vor Ostern wird die Busbucht in zwei Schichten aus Unterbeton und Faserbeton hergestellt. Weil frischer Beton nicht sofort mit Maschinen und Lastwagen befahren werden kann, sollen die Feiertage zum ersten Erhärten des Betons genutzt werden. Direkt nach Ostern kann dann die Schutzplanke an der Bundesstraße 188 wieder hergestellt werden.

Um die Behinderungen des Verkehrs weitestgehend auf die Ferienzeit zu beschränken, soll für die restliche Zeit der Aushärtung des Betons nur noch die Busbucht abgesperrt bleiben. Während dieser Zeit werden dann noch die Fugen im Beton hergestellt. Damit lassen sich die verkehrlichen Einschränkungen von insgesamt fünf auf dreieinhalb Wochen minimieren. Witterungsbedingt sind Veränderungen im Bauablauf möglich.


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