Gastronomie Phaeno – ver.di fordert Lösung für Beschäftigte


Symbolbild: Sandra Zecchino
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Wolfsburg. Die zuständige Gewerkschaft ver.di fordert nach eigenen Angaben für die gut 40 Beschäftigten der insolventen Phaeno-Gastronomie eine Perspektive, so der zuständige Gewerkschaftssekretär Orhan Sat.


Das Phaeno brauche weiterhin eine funktionierende Gastronomie für ihre Besucherinnen und Besucher. Da sei es vernünftig, diese mit den vorhandenen Mitarbeiter zu organisieren. Einige der Beschäftigten seien vor der Übernahme der Gastronomie durch den jetzt insolventen Betreiber direkt beim Phaeno beschäftigt gewesen. Für diese müsse ein Rückkehrrecht gelten. Außerdem erwarte man, dass das Phaeno zu seiner Gesamtveranwortung stehe.

Orhan Sat und ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller haben da klare Vorstellungen: „Das Phaeno, der Insolvenzverwalter, der Betriebsrat und ver.di sollten gemeinsam eine Lösung suchen. Vielleicht muss auch noch die Stadt Wolfsburg mit an den Tisch“. Ziel müsse es sein, dass das Phaeno die Gastronomie weiterbetreibe, bis eine tragfähige Lösung gefunden sei. Das könne auch bedeuten, dass das Phaeno die Gastronomie wieder in Eigenregie übernehme. ver.di würde das unterstützen.

Wertmüller: „Das Konzept, durch Ausgründung und harte Vertragsbedingungen die Gastronomie für das Phaeno möglichst günstig zu betreiben, geht offensichtlich nicht auf. Obwohl die vielen Hilfskräfte nur wenig mehr als den gesetzlichen Mindestlohn erhalten, geht der Betreiber in Insolvenz.“ Besser wäre, wenn Unternehmen – auch das Phaeno – realisierten, dass das Personal vom Erarbeiteten auch leben muss.