Region. Die Region erlebt ein heißes letztes Juniwochenende – bereits am gestrigen Freitag wurden Werte um die 35 Grad erreicht, am heutigen Samstag steigt das Thermometer auf bis zu 37 Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer extremen Hitzebelastung. Die Hitze sorgt jedoch nicht nur für Schweißbrüche bei uns Menschen, sondern auch für eine große Trockenheit in der Natur. Was das für die Brandgefahr in Wäldern und auf Feldern sowie Wiesen bedeutet, weiß regionalHeute.de.
Der gerade gestartete Sommer zeigt sich von seiner besten Seite und macht seinem Namen alle Ehre. Kurz vor Beginn der großen Ferien bringt eine mächtige Großwetterlage extrem heiße Luft direkt aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika auch in die Region. Was bei vielen Menschen für Urlaubsstimmung sorgt, bringt allerdings auch ein steigendes Risiko für Brände in der Natur mit sich. Wer draußen unterwegs ist, kann vielerorts bereits vertrocknetes Laub und Gras entdecken.
So hoch ist die Waldbrandgefahr
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht auf seiner Website regelmäßig den Waldbrand-Gefahrenindex sowie den Grasland-Feuerindex. Blickt man auf die Region, gilt in den Wäldern fast überall Warnstufe 3 von 5, also eine mittlere Gefahr von Waldbränden – bei Betreten der Wälder ist Vorsicht geboten. Lediglich an der Messstation Seesen gilt bereits Stufe 4. Das bedeutet, es besteht eine hohe Gefahr für Waldbrände. An den Messstationen Wittingen-Vorhop und Bad Harzburg wird die Warnstufe voraussichtlich am morgigen Sonntag erreicht. Eine wesentliche Entspannung ist auch in den Folgetagen nicht in Sicht – in der gesamten Region verharrt die Waldbrandgefahr voraussichtlich auf Stufe 3.
Wichtig zu wissen: Unabhängig von der Warnstufe gibt es aufgrund der akuten Brandgefahr in den Wäldern eine saisonale Regelung: Vom 1. März bis zum 31. Oktober sind in Wald, Moor und Heide das Rauchen, Grillen sowie das Entzünden von Feuer verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit teils hohen Bußgeldern rechnen.
Hohe Warnstufe auf offener Fläche
Brenzliger als in den Wäldern ist die Lage derzeit im Grasland. Hier gilt an den Messstationen Wittingen-Vorhop, Braunschweig, Helmstedt-Emmerstedt, Seesen, Bad Harzburg und Braunlage durchweg Warnstufe 4. Es besteht also eine hohe Gefahr für Brände im offenen, nicht abgeschatteten Gelände sowie auf gelbreifen Getreidefeldern und Stoppelfeldern. Hier ist eine Absenkung der Warnstufe und somit eine leichte Entspannung der Lage erst ab dem kommenden Montag zu erwarten.
