Braunschweig. Am 27. April und am 2. Mai kam es zu Anschlägen auf die Hauptfeuerwache in Braunschweig. Nun konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln, heißt es in einer Pressemitteilung am heutigen Montag.
Bereits am Abend des 7. Mai sei durch Polizeibeamte ein junger Mann festgenommen worden, der dringend tatverdächtig ist, am 27. April mit einer Schreckschusswaffe auf Feuerwehrleute der Hauptwache in Braunschweig geschossen zu haben sowie am 2. Mai einen Brandanschlag in der Feuerwehrstraße begangen zu haben.
Verdächtiger erneut an Feuerwache gesichtet
Nach den beiden Taten sind Feuerwehrkameraden am 7. Mai gegen 19.30 Uhr von einem Einsatz in die Hauptwache zurückgekehrt. Im Bereich vor der Wache konnte dabei eine Person erkannt werden, die vom Aussehen dem Täter der vorangegangenen Taten entsprach. Umgehend wurde die Polizei informiert. Nach Ansprache durch die Feuerwehrkameraden flüchtete der junge Mann auf seinem Fahrrad. Nachdem zunächst sogar Feuerwehrleute die Verfolgung des Mannes aufgenommen hatten, wurde diese durch zügig eintreffende Polizeibeamte fortgeführt. Nach einer längeren Flucht über mehrere Kilometer konnte der Flüchtige schließlich in einer Gartenparzelle in der Beethovenstraße gestellt und festgenommen werden.
17-Jähriger festgenommen
Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen 17-jährigen Braunschweiger. Durch sich anschließende Maßnahmen der zuvor eingerichteten Ermittlungsgruppe, konnten Anhaltspunkte erlangt werden, die den dringenden Tatverdacht begründen, dass der Festgenommene für die Taten an der Hauptfeuerwehrwache verantwortlich ist. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen verfügt.
Jugendlicher kommt in Psychiatrie
Im Rahmen von Vernehmungen und nach einer medizinischen Begutachtung sei festgestellt worden, dass der Jugendliche ein psychisches Krankheitsbild aufweist. Folglich wurde er mit Beschluss in eine entsprechende Fachklinik eingewiesen.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Ermittlungsgruppe in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig fortgeführt.

