Celler Heerstraße: Nächster Bauabschnitt beginnt bald

Noch in diesem Monat beginnen die Arbeiten an der südlichen Straßenhälfte.

Die Celler Heerstraße wird saniert (Archivbild).
Die Celler Heerstraße wird saniert (Archivbild). | Foto: Matthias Kettling

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Braunschweig. Die Erneuerung der Celler Heerstraße in Watenbüttel tritt in den nächsten Bauabschnitt. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.



Nachdem die nördliche Fahrbahn vom Friedhof bis zur Hans-Jürgen-Straße inzwischen neu hergestellt wurde, finden noch Arbeiten an der nördlichen Bushaltestelle statt. Ab der dritten Juniwoche ist dann die südliche Straßenhälfte an der Reihe. Die aktuelle Verkehrsführung ändere sich dadurch nur insofern, als dass die Kraftfahrzeuge dann über die sanierte nördliche Fahrbahnhälfte geführt werden, so die Stadt.

Das gilt für Geschäfte und Betriebe


Die im Baustellenbereich liegenden Geschäfte und Betriebe – zum Beispiel Bäcker, Hofladen, Tankstelle, Kiosk – sind wie bisher durchgängig aus Richtung Innenstadt zu erreichen. Da die Straße im Bereich der Geschäfte erneuert wird, ist die Kfz-Zufahrt aus Richtung Hans-Jürgen-Straße/Grasplatz bis etwa Mitte Juli unterbrochen. Danach ist die Zufahrt zu den Geschäften auch von Westen her wieder möglich. Das Gesamtprojekt sei im Zeitplan, die vollständige Aufhebung der Verkehrseinschränkungen sei für die zweite Augusthälfte vorgesehen.

Hintergrund


Die desolate Fahrbahn der Celler Heerstraße wird einschließlich der Gossen von der A392 bis zur Hans-Jürgen-Straße saniert. Um den östlichen Ortseingang am Schlesierweg deutlicher zu markieren und die Geschwindigkeit des einfahrenden Verkehrs zu reduzieren, wird dort eine Mittelinsel gebaut. Die beiden Bussteige der Haltestelle Schlesierweg sind künftig barrierefrei. Auch der Radweg zwischen der Anbindung der A392 und dem Ortseingang wird erneuert.

Gründe für die Verkehrsführung


Mehrere Gründe machen die Einbahnstraßenregelung für den Kfz-Verkehr erforderlich: Die Ortsdurchfahrt ist zu eng, um eine Fahrspur je Richtung einzurichten und gleichzeitig die erforderlichen Arbeiten durchzuführen. Dies gilt insbesondere im Blick auf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Busse und Lkw, die den Bereich weiterhin passieren können müssen. Eine abwechselnde Verkehrsführung mit Baustellenampel würde aufgrund der Länge des Baubereichs und des üblichen hohen Verkehrsaufkommens zu erheblichen Staus in beiden Fahrtrichtungen führen. Dies haben frühere Baumaßnahmen im gleichen Bereich gezeigt.

Linienbusse fahren stadtauswärts auf der üblichen Route. In Richtung Braunschweiger Innenstadt nutzen sie die Umleitung über Kanzlerfeld und Lehndorf.