Glücksatlas: Braunschweiger deutlich zufriedener

Die Menschen in Braunschweig sollen laut SKL-Glücksatlas mit ihrem Leben im vergangenen Jahr zufriedener geworden sein.

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Symbolfoto | Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Die Lebenszufriedenheit in Braunschweig hat sich im vergangenen Jahr verbessert. Das geht aus dem aktuellen „SKL Glücksatlas 2026“ hervor. Der Glücksatlas befasst sich mit der Lebenszufriedenheit in den 40 größten Städten Deutschlands.



Auf einer Skala von 0 bis 10 stieg der durchschnittliche Zufriedenheitswert der Braunschweiger laut SKL-Glücksatlas von 6,67 auf 6,96 Punkte. Im Ranking der 40 untersuchten Großstädte verbesserte sich die Stadt um sieben Plätze auf Rang 27. Sie liegt damit knapp unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 7,01 Punkten, platziert sich unter den Großstädten des Bundeslandes jedoch vor der Landeshauptstadt Hannover, die 6,91 Punkte erreicht.

Braunschweig, der „Underperformer“


Trotz dieser guten Entwicklung wird Braunschweig als „Underperformer“ bezeichnet. Das liege daran, dass das allgemeine Lebensgefühl nicht zu den tatsächlichen Lebensbedingungen vor Ort passe. Bei den messbaren Fakten wie Wirtschaft, Jobs und Wohnen belege Braunschweig nämlich bundesweit den 6. Platz. Den Bürgern gehe es laut Statistik also eigentlich viel besser, als es die Stimmung in der Stadt vermuten lasse.

Die hohe Lebensqualität im Alltag resultiere vor allem aus guten Wohnbedingungen. Die Mieten seien in den letzten Jahren viel langsamer gestiegen als in den meisten anderen Großstädten. Zudem habe Braunschweig beim Platzangebot die Nase vorn. Jeder Einwohner habe im Schnitt 46 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Auch eine starke Wirtschaft, wenig Arbeitslosigkeit und eine gute Luftqualität würden für die Stadt sprechen.

Was auf die Stimmung drückt


Gleichzeitig gäbe es aber auch Punkte, die auf die Stimmung drückten. In Braunschweig würden verhältnismäßig wenige Kinder geboren, es gäbe wenige Familien und die Bevölkerung sei im Schnitt etwas älter. Außerdem müssten viele Arbeitnehmer lange Wege zur Arbeit zurücklegen, es fehle an Parks und es gäbe vergleichsweise wenige Krankenhausbetten.

Was die Stimmung hebt


Dass Braunschweig im Ranking nach oben geklettert ist, liege vor allem an einer spürbaren Veränderung in der Bevölkerung. Fast die Hälfte der Braunschweiger bezeichne sich mittlerweile als „hochzufrieden“, was sogar über dem deutschen Durchschnitt liege. Auf der anderen Seite sei der Anteil der unzufriedenen Menschen zwar spürbar gesunken, bleibe im Vergleich zu anderen Städten aber immer noch der größte Schwachpunkt.