Braunschweig, 13. Oktober 2014 – Im Rahmen einer Großübung zeigte der Arbeiter- Samariter-Bund Niedersachsen am Wochenende seine Schlagkraft auf dem Gebiet der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.
Die Übung fand am Samstag im Deister-Umland statt und zeigte die Zusammenarbeit der einzelnen Orts-, Kreis- und Regionalverbände. Insgesamt beteiligten sich 15 ASB-Gliederungen mit 200 Samaritern und 60 ASB- Fahrzeugen an den beiden Einsatzszenarien. Darunter auch der ASB Braunschweig mit fünf Fahrzeugen. Verletztendarsteller und Schminker sorgten für eine authentische Darstellung der Übungssituationen. Gegen 10:47 Uhr ereigneten sich im Deister-Umland, nahe der nördlichen Grenze des niedersächsischen Berglandes, mehrere Erdstöße, welche zu Toten und zahlreichen Verletzten führten – so die Ausgangslage zweier Übungsszenarien. In Folge dieser angenommenen Erdstöße wird gemeldet, dass im Besucherbergwerk ‚Klosterstollen‘ zwei Schulklassen vermisst werden (Szenario 1) und ein Schulbus in einer Kurve schwer verunglückt ist (Szenario 2). Die alarmierten Einsatzkräfte zeigten in dieser Übung ihr Know-how, auch im Umgang mit zunächst schwierigen und unübersichtlichen Großschadenslagen. Die häufig ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bilden den Katastrophenschutz bzw. die Schnell-Einsatz-Gruppe der verschiedenen ASB-Standorte. Ursprünglich war die Großübung bereits für das Jahr 2013 geplant, musste aber aufgrund des Hochwassers verschoben werden. Harald Kreft, Landesfachdienstleiter Katastrophenschutz/SEG beauftragte den ASB Kreisverband Hannover- Land/Schaumburg mit der Ausarbeitung der Übungsszenarien. Solche Großübungen sollen nun in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.
Großübung mit Bergwerkunglück und Verkehrsunfall
| Foto: Diekmann

