LKW kippt auf A2 um - 18 Tonnen Fleisch müssen geborgen werden

Die Bergungsarbeiten gestalten sich kompliziert.

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(Symbolbild) | Foto: aktuell24(DC)

Braunschweig. Erneut ein Unfall mit einem LKW auf der A2. Diesmal kam ein mit 18 Tonnen Fleisch beladener Laster aus bislang ungeklärter Ursache auf Höhe des Rastplatzes Uhry in Fahrtrichtung Helmstedt von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und kippte um. Für die Bergungsarbeiten bleibt die rechte Fahrspur bis auf Weiteres gesperrt. Dieser Zustand könne laut Polizeisprecher Dirk Oppermann noch andauern, da viele Fragen an die Bergung des havarierten LKW geknüpft sind.


Der Fahrer blieb nach der Rutschpartie, die nahe der Auffahrt zum Rastplatz Uhry auf der Leitplanke endete, unverletzt. Die grundlegende Problematik zurzeit sei, ob die 18 Tonnen Fleisch überhaupt noch zu retten sind, ob die Kühlkette unterbrochen wurde oder andere Faktoren die Qualität des Fleisches beeinträchtigen. Die Klärung soll durch Fachpersonal erfolgen, sobald der Laster wieder steht. Man vermute, dass der LKW selbst noch fahrbereit sein könnte. An die Klärung dieser beiden Umstände ist dann wiederum die Frage geknüpft, ob die Fracht umgeladen wird oder auf dem LKW verbleiben kann. "Aktuell wird erörtert, wie genau der LKW aufgerichtet werden kann, ob mit einem Hebekissen oder mit einem Kran", so Oppermann.

Fest stehe in jedem Fall, dass die Bergung noch mehrere Stunden andauern dürfte. Bislang sei es nicht zu Staubildung gekommen, jedoch sei denkbar, dass neben dem Hauptfahrstreifen auch die Mittelspur gesperrt werden muss.


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