Parkour und Klettern: Hier gibt es ein neues Freizeitangebot

Die Stadt eröffnet heute diese Anlage, die auf einem ehemaligen Industriegelände entstanden ist.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Braunschweig. Das Wäldchen zwischen Ludwig-Winter-Straße und Am Queckenberg, Naherholungsraum im Donauviertel, umfasst jetzt eine Freizeitsportanlage. Hindernisse und Kunstfelsen bieten laut einer Pressemitteilung der Stadt Braunschweig attraktive Möglichkeiten für Freunde von Parkourlauf und Klettern.



"Ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für alle Altersgruppen gehört zu einer lebenswerten, familienfreundlichen Stadt", sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bei der Eröffnung der Anlage am heutigen Mittwoch. "Dazu leistet die neue Anlage im Donauviertel einen besonderen Beitrag. Sie fügt sich nicht nur harmonisch in das kleine Wäldchen ein, sondern integriert die vorhandenen Reste früherer Bebauung, indem sie ihnen eine neue Funktion gibt."

Attraktives Sportangebot

An der Grenze zur Waldorfschule liegende Betonbauwerke, darunter eine Rampe, wurden freigelegt und in das Freizeitgelände integriert. Es handelt sich um Relikte einer ehemaligen Industrieanlage aus den 1910er Jahren. Eine rund 150 Quadratmeter große Betonwanne wurde mit Fallschutz versehen und trägt die Parkour-Anlage. Diese bietet mit aufeinander abgestimmten Wandscheiben, Geländern, Hangelstangen und Sprungblöcken – von 30 Zentimetern bis drei Metern Höhe – ein attraktives Sportangebot für agile Freizeitsporttreibende ebenso wie für leistungsorientierte Parkourläufer. Eine benachbarte Betonrampe wurde vollständig freigelegt.

Im südlichen Bereich entstand eine Fläche mit sieben der Natur nachempfundenen, bis zu drei Metern hohen künstlichen Felsen, die als Klettermöglichkeit für Menschen jeden Alters geeignet sind. Netze und Seile verbinden die Betonfelsen miteinander.

Die Bereiche Kletterfelsen und Parkour-Anlage sind über eine weitere wegebegleitende Parkourstrecke verbunden. Sie ermöglicht auch Anfängern den Einstieg. Vom Kinderspiel "Der Boden ist Lava" bis hin zum Parkour auf Wettkampfniveau werden so viele unterschiedliche Nutzergruppen angesprochen.

Als Grundlage für die Neugestaltung dienten die Ergebnisse einer Kinder- und Jugendbeteiligung. Hinzu kam ein enger Austausch mit der Parkour-Community in der Planungsphase.

Die langjährig gewachsene Grundstruktur der Fläche mit Waldcharakter blieb erhalten. Der vorhandene Weg wurde geringfügig verbreitert und asphaltiert. Eingriffe in die Gehölze wurden auf das absolut notwendige Minimum reduziert, mit besonderer Rücksicht auf klimaresistente Arten und vitale Exemplare.

Die Kosten für die Neugestaltung liegen bei rund 420.000 Euro. Sie werden zu zwei Dritteln aus den Städtebaufördermitteln "Soziale Stadt" des Bundes und des Landes Niedersachsen finanziert.

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