Braunschweig. Im Eintracht-Aufsichtsrat wird es weitere Veränderungen geben: Torsten Sümnich legt mit sofortiger Wirkung sein Mandat im Aufsichtsrat der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA nieder, erklärt die Eintracht in einer Pressemitteilung. Der 52-Jährige gehörte dem Gremium seit Juli 2021 an. Der Entscheidung gingen vertrauensvolle Gespräche mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie dem Präsidium des BTSV voraus. Sümnichs Rücktritt wurde zuletzt von Vertretern der Fan-Abteilung gefordert.
„Ich möchte mich im Namen des Aufsichtsrates ausdrücklich bei Torsten für sein langjähriges Engagement für Eintracht Braunschweig bedanken. Die vergangenen Jahre waren sportlich und strukturell herausfordernd, dennoch ist es gelungen, den Verein in der 2. Bundesliga zu etablieren. Daran hat auch Torsten seinen Anteil. Nach den Veränderungen der vergangenen Wochen ist es nun wichtig, Ruhe, Geschlossenheit und klare Verantwortlichkeiten innerhalb der Gremien zu schaffen. Vor diesem Hintergrund ist dies der richtige Schritt zum jetzigen Zeitpunkt“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Ullrich Wegner.
Torsten Sümnich legt sein Mandat nieder
Torsten Sümnich erklärt seine Entscheidung: „Ich danke meinen Amtskollegen für die offenen und vertrauensvollen Gespräche in den vergangenen Wochen und entspreche ihrem Wunsch. Für mich stand immer im Mittelpunkt, die Eintracht bestmöglich bei ihrer sportlichen und strukturellen Entwicklung zu unterstützen. Aus inhaltlicher Überzeugung habe ich es daher auch begrüßt, dass wir mit Lars-Wilhelm Baumgarten eine weitere sportliche Expertise ergänzend hinzuziehen. Mit Lars Kornetka hat die Eintracht zudem den richtigen Mann für den Posten des Cheftrainers gefunden, mit dem ich gerne auch in Zukunft zusammengearbeitet hätte.
Gleichzeitig bieten die Veränderungen der vergangenen Wochen die Chance, mit frischem Wind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Daher bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, mein Mandat niederzulegen und Raum für neue Impulse zu schaffen. Ich wünsche der Eintracht, ihren Gremien, der Geschäftsführung, allen Mitarbeitenden und der Mannschaft für die Zukunft viel Erfolg und werde den Verein weiterhin als Fan eng begleiten.“

