Rat beschließt neues Jobticket für Mitarbeitende der Stadtverwaltung

Der Oberbürgermeister zeigt sich zufrieden, damit sei man ein "Vorbild für andere Arbeitgeber in der Region".

Rathaus Braunschweig.
Rathaus Braunschweig. | Foto: Axel Otto

Braunschweig. Der Rat der Stadt Braunschweig hat in seiner heutigen Sitzung am Dienstag, 27. Juni die Einführung eines neuen Jobtickets für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht. Dieses Jobticket setzt auf dem Deutschlandticket auf. Die bundesweite Gültigkeit ermöglicht deutschlandweite Fahrten im ÖPNV und SPNV in der 2. Klasse, das heißt, es können alle Busse und Bahnen des öffentlichen Regional- und Nahverkehrs genutzt werden. Ausgenommen sind der Fernverkehr (zum Beispiel IC, EC, ICE) sowie private Anbieter wie FlixTrain oder FlixBus. Dies teilt die Stadt mit.



"Ich freue mich sehr, dass wird dieses hochattraktive Angebot jetzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung anbieten können", sagt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Mit rund 30 Euro an Eigenbeteiligung entspricht das bereits im Stadtgebiet Braunschweig einer Halbierung der Kosten zur bisherigen Monatskarte - und zugleich gilt das Ticket bundesweit." Das sei für Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland genauso interessant wie für Braunschweigerinnen und Braunschweiger, die die zahlreichen Freizeitangebote in der Region nutzen wollen oder einen Städtetrip planen.

"Einen noch größeren Mehrwert können wir erreichen, wenn möglichst viele Arbeitgeber unserem Beispiel folgen", so Kornblum weiter. Alle Betriebe mit mehr als fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnten das Jobticket mit einem Rabatt des Verkehrsverbunds Region Braunschweig erwerben. Der OB: "Es steht den Arbeitgebern in Wirtschaft, Handel und Industrie frei, einen steuerfreien Zuschuss auf diesen Rabatt nach eigenem Ermessen zu zahlen. Das steigert auch die Attraktivität als Arbeitgeber."

Mobilitätswende in Braunschweig


OB Kornblum weiter: "Das Deutschlandticket ist ein bedeutendes Instrument der Mobilitätswende. Mit einer Ausweitung des Jobtickets mit Hilfe von Wirtschaft, Handel und Industrie können wir gemeinsam mehr Menschen in Bahnen und Busse bringen. Jede mit nur einer Person besetzte Autofahrt, die wir einsparen, bringt Entlastung: weniger CO2-Emissionen, weniger Lärm, weniger Stau und weniger Parkplatzbedarfe. Das zahlt auf viele Ziele unserer Stadtentwicklung ein."

An der Seite des Regionalverbandes und Braunschweigs Nachbarkommunen verhandele die Stadt mit Bund und Land weiter über eine angemessene Finanzierung des ÖPNV-Angebotes, fügte der OB hinzu. "Für mehr Fahrgäste muss das Angebot angepasst werden. Wo heute kein Angebot besteht, müssen intelligente und verlässliche Angebote her."


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