Streit um Eintracht-Shirt: Hannover-Fan stößt Rivalen ins Gleisbett

Eine Auseinandersetzung wegen eines Eintracht-Shirts brachte einen 23-Jährigen in Hannover in Lebensgefahr.

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Symbolbild | Foto: Matthias Kettling

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Hannover/Braunschweig. Ein T-Shirt von Eintracht Braunschweig steht im Mittelpunkt eines gefährlichen Vorfalls am Hannoveraner Hauptbahnhof. Wie die Polizeidirektion Hannover und die Bundespolizeiinspektion Hannover in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitteilen, ist ein 23-Jähriger dort am frühen Samstagmorgen von einem Jugendlichen angegriffen worden.



Der Mann hielt sich gegen 5.15 Uhr an den Gleisen 3 und 4 auf, als ihn ein zunächst unbekannter Mann ansprach. Dieser gab an, Anhänger von Hannover 96 zu sein, und forderte den 23-Jährigen auf, sein Eintracht-Shirt auszuziehen. Es kam zum Streit.

Auseinandersetzung endet zwischen Bahnsteig und Zug


Der Angreifer schlug dem 23-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und versuchte, ihm das Shirt zu entreißen. Während der anschließenden körperlichen Auseinandersetzung stürzte der 23-Jährige kopfüber in den Bereich zwischen dem Bahnsteig und einem dort stehenden, abfahrbereiten Zug.

Nach Angaben der Polizei befreite der Angreifer den Mann wenige Sekunden später selbst aus der gefährlichen Lage und flüchtete anschließend. Das Eintracht-Shirt nahm er nicht mit.

Die Bundespolizei wertete unmittelbar nach dem Vorfall die Videoaufzeichnungen des Hauptbahnhofs aus. Dabei konnten die Angaben des 23-Jährigen nach Polizeiangaben bestätigt werden.

Tatverdächtiger bei Anreise zum 96-Spiel erkannt


Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 17-Jähriger in den Fokus der Polizei. Bundespolizisten erkannten den Jugendlichen am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main im Zusammenhang mit der Anreise zum Fußballspiel zwischen dem SV Darmstadt 98 und Hannover 96.

Der 17-Jährige wurde festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes dauern an.

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