Tierische Rettungsaktion: Feuerwehr rettet Hund aus Heidbergsee

Drei Einsatzstellen hatte die Feuerwehr Braunschweig am heutigen Freitag innerhalb von zwanzig Minuten gleichzeitig abarbeiten müssen.

Die Feuerwehr rettete einen Hund aus dem eiskalten Heidbergsee.
Die Feuerwehr rettete einen Hund aus dem eiskalten Heidbergsee. | Foto: Feuerwehr Braunschweig

Braunschweig. Am heutigen Nachmittag kam es innerhalb von zwanzig Minuten zu drei Einsatzstellen, die jeweils mit mehreren Feuerwehreinheiten angefahren werden mussten. So berichtet es die Feuerwehr Braunschweig am Freitagabend. Unter anderem musste ein kleiner Hund aus dem Heidbergsee gerettet werden.


Um 15:32 Uhr wurde ein Wasserrettungszug, bestehend aus Einheiten der Südwache, einem weiteren Führungsdienst der Hauptwache und der Ortsfeuerwehr Mascherode zum Heidbergsee alarmiert. Dort sollten der Meldung zufolge eine Person und ein Hund ins Eis eingebrochen sein.
An der Einsatzstelle eingetroffen stellte sich heraus, dass sich keine Person im eiskalten Wasser befand. Der gemeldete Hund allerdings befand sich in einer im Eis aufgebrochenen Stelle knapp 100 Meter vom Strand entfernt. Leider konnte der kleine Terrier sich nicht selbständig wieder aus seiner misslichen Lage befreien. Ein Feuerwehrmann in einem Überlebensanzug begab sich mit einem aufblasbaren Wasser- und Eisrettungsgerät auf die längst nicht mehr tragfähige Eisfläche. Durch das immer wieder einbrechende Eis gelangte der Retter mühsam Meter für Meter in Richtung Hund. Der langsam die Kraft verlierende kleine Vierbeiner ließ sich problemlos, aber für den Feuerwehrmann gleichwohl extrem Anstrengend, ans rettende Ufer bringen und konnte dort seiner überglücklichen Halterin übergeben werden. Ein Tierarzt sollte unmittelbar danach aufgesucht werden.

Gasgeruch und brennendes Auto


Fast zu gleichen Zeit, um 15:36 Uhr wurden der Löschzug der Hauptwache und die Ortsfeuerwehr Rautheim zu einem Haus alarmiert, in dem es vermeintlich nach Gas roch. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr hatte der Hauseigentümer die Gaszufuhr abgestellt. Durch die Feuerwehr konnte kein ausströmendes Gas festgestellt werden. Auch das wieder Herstellen der Gaszufuhr ließ keine Leckage erkennen. Damit war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Um 15:49 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache auf der A 391 in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Gartenstadt und Rüningen zu einem Fahrzeig-Brand. Kräfte der Ortsfeuerwehr Rüningen und der Hauptwache waren eingesetzt. Das Feuer konnte in kurzer Zeit unter Einsatz von Schaum gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.


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