Unfälle mit Radfahrern – Das sind die Hotspots in der Stadt

Die Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Radfahrern hat eine Kommission regelmäßig im Blick. Das sind die Ergebnisse.

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Symbolfoto. | Foto: Rudolf Karliczek

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Braunschweig. Die Zahl von Verkehrsunfällen, an denen Radfahrer beteiligt sind, ist leicht gesunken. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Unfallkommission Braunschweig hervor, der in der kommenden Woche dem städtischen Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben vorgestellt wird. Die Ergebnisse der Kommission zeigen aber, dass immer wieder auch neue Gefahrenquellen im Braunschweiger Straßenverkehr dazukommen.



Laut dem jetzt vorliegenden Bericht habe es im vergangenen Jahr 535 Verkehrsunfälle mit der Beteiligung von Radfahrern gegeben. Das sind fünf Unfälle weniger als im Jahr zuvor. 2023 waren es sogar noch 572 Unfälle. Der Höchststand der jüngsten Vergangenheit wurde 2022 verzeichnet: Da hatte es 628 solcher Unfälle gegeben. Die Tendenz zeigt also nach unten.

Mehr Pedelec-Fahrer verursachen Unfälle in Braunschweig


Gleichzeitig sei aber die Beteiligung von Pedelec-Fahrern an Unfällen gestiegen, heißt es im Bericht der Unfallkommission, die aus Mitgliedern der Polizei, der Straßenbaubehörde und der Straßenverkehrsbehörde besteht. Rund ein Viertel der Unfälle mit und ohne Personenschaden gingen demnach auf Pedelec-Fahrer zurück.

Die Unfallkommission wertet unter anderem die Unfallhäufungsstellen im Stadtgebiet aus. Doch nicht nur das. Sie beschließt auch entsprechende Maßnahmen, die dann umgesetzt werden. Ein Beispiel sei die Situation an der Autobahnausfahrt in Stöckheim. Dort fehle es Autofahrern oftmals an der nötigen Sicht. Die Kommission kommt daher unter anderem zu der Auffassung, dass dort die Sichtweite erhöht werden müsse.

Jasperallee als Unfall-Hotspot hinzugekommen


Während sich die Situation an einigen Unfallschwerpunkten verbessert habe, hätten sich derweil neue Schwerpunkte herauskristallisiert. Dazu zählt beispielsweise die Ecke Hagenring/Jasperallee. Dort habe sich die Anzahl der Unfälle erhöht. Zwölfmal hatte es dort 2024 gekracht – 2023 waren es nur fünf verzeichnete Crashs mit Radfahrern gewesen. Die Unfälle passieren dort demnach durch Rechtsabbieger vom Ring in die Jasperallee. Fahrradpiktogramme seien zwischenzeitlich angebracht worden. Die Situation soll weiter geklärt werden.

Diese Stellen wurden entschärft


Insgesamt hat die Unfallkommission 72 solcher Unfallhäufungsstellen in der Stadt regelmäßig im Blick. An einigen davon hat sich die Lage laut dem aktuellen Bericht durch beschlossene Maßnahmen verbessert. Dazu zählen die Orte Hamburger Straße beim Kaufland, Alte Frankfurter Straße und die Ecke Celler Straße/Freisestraße. Dort hätten zum Beispiel entsprechende Markierungen die erhoffte Wirkung gezeigt.

Kritisch bleibt es derweil weiterhin etwa in der Straße Hopfengarten – Spitzenreiter mit 22 Unfällen im Jahr 2024 – sowie an den Ecken Steinweg/Bohlweg, Fallersleber Straße/Wilhelmstraße.

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