Berlin. Die CDU hat die Bitte um Entschuldigung des Linken-Vorsitzenden Luigi Pantisano für seine Aussagen über eine angebliche "faschistische Politik" abgelehnt.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte der "Bild": "Von `verkürzt` zu sprechen, ist eine Unverschämtheit. Da wäre ich ja mal gespannt auf seine Langfassung." Die Aussage von Pantisano sei glasklar gewesen. Jetzt versuche er, sich mit "verkürzt" rauszuwinden.
Linnemann bekräftigte, dass der Parteitag am vergangenen Wochenende gezeigt habe, dass die Linke "geschichtsvergessen" sei. "Wer Christdemokraten mit Faschisten gleichsetzt, verharmlost den Horror und die Gräueltaten des Faschismus." Pantisano habe sich selbst zum "Protagonisten der neuen linken Radikalen" gemacht. "Wer so eines Geistes Kind ist, darf keine Verantwortung in unserem Land tragen."
Pantisano hatte zuvor erklärt, seine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, sei verkürzt und in dieser Form falsch gewesen. Dafür bitte er um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonten.
CDU lehnt Entschuldigung von Linken-Chef Pantisano ab
Die CDU hat die Bitte um Entschuldigung des Linken-Vorsitzenden Luigi Pantisano für seine Aussagen über eine angebliche "faschistische Politik" abgelehnt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte der "Bild": "Von `verkürzt` zu sprechen, ist eine Unverschämtheit.
Luigi Pantisano am 20.06.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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