Der Spitzensport in Niedersachen erfährt eine weitere Stärkung


Dunja Kreiser setzt sich für Spitzensportler ein. Foto: SPD
Dunja Kreiser setzt sich für Spitzensportler ein. Foto: SPD | Foto: SPD

Wolfenbüttel. Der Landtag hat beschlossen, für Landesbedienstete sogenannte Sportförderstellen einzurichten. Diese sollen es Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern ermöglichen, ihre Karriere neben dem Spitzensport weiterführen zu können. Dies teilt das Büro von Dunja Kreiser in einer Pressemitteilung mit.


Von den jetzigen 320 niedersächsischen Kaderathletinnen und Athleten, 36 davon in paralympischen Sportarten, absolvieren 10 einen Schulabschluss und fokussieren eine berufliche Karriere. Alle Fraktionen im Niedersächsischen Landtag haben sich deshalb dafür ausgesprochen, 10 Sportförderstellen in den Landesverwaltungen zu schaffen. Dunja Kreiser: „Niedersächsische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind seit Jahren erfolgreich und sorgen für eine positive Wahrnehmung unseres Bundeslandes. Der Trainingsalltag verlangt von den Athletinnen und Athleten allerdings viel ab. Parallel zum Spitzensport noch einer normalen Vollzeitstelle nachzugehen, wird zunehmend unmöglich. Wenn wir im globalen Spitzensport auch in Zukunft noch erfolgreich sein wollen, müssen wir Karrieren im Sport mit der beruflichen Karriere besser verbinden. Das haben wir geschafft.“

Arbeitsalltag und Sport müssen verbunden werden


Duale Karrieren im Sport sind bereits in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund im Polizeidienst und einigen Wirtschaftsunternehmen möglich. Für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler ist es schwer, den Arbeitsalltag mit dem intensiven Training und der Regeneration zu verbinden. Deshalb hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser dafür eingesetzt, den Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen mit der CDU und der FDP zu einem geeinten Antrag zu koordinieren. Mit diesem Antrag fordern die Abgeordneten, schnellstmöglich ein Konzept zu entwickeln, um 10 Ausbildungsplätze in den Landesverwaltungen zu schaffen.

Die Arbeitsmodelle müssen dabei flexibel sein, um den Bedürfnissen der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler entgegenzukommen. Dunja Kreiser weißt dabei auf die Vorteile für die Landesverwaltungen hin, die mit den Sportler eine Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber erfahren: Sportler als Rollenvorbilder haben bereits im Polizeidienst positive Effekte bewirkt. Mit diesem Antrag wollen die Abgeordneten auch die Wirtschaft und den Mittelstand motivieren, Spitzensportlern eine „Duale Karriere im Sport“ zu ermöglichen. Dies solle auch nach einer abgeschlossenen Ausbildung gelten, denn nicht alle Athletinnen und Athleten können vom Sport leben und ihren Lebensunterhalt damit sichern.

Arbeit in Vereinen unerlässlich


Eine weitere Errungenschaft werde das neue Sportfördergesetz sein. Als sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion habe Dunja Kreiser sich intensiv dafür eingesetzt, 100 Mio. Euro für die Kommunal- und Vereinsförderstätten zu erreichen. In Gesprächen mit dem Wirtschaftsminister, dem Innenminister und der Staatskanzlei sei es gelungen, diese erste Maßnahme zur Verbesserung unserer Sportstätten aufzustellen. Die Förderrichtlinien werden in Kürze veröffentlicht und bis Ende Mai könnten für dieses Jahr die ersten Anträge gestellt werden. Insbesondere Multifunktionsanlagen, Schwimmbäder und Sanitäranlagen werden gefördert. Weiter Förderungen erfolgen in den nächsten drei Jahren. Informationen dazu können unter info@dunja-kreiser.de erfragt werden.

Dunja Kreiser: „Die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und Verbänden ist unerlässlich. Deshalb wird im Ausschuss für Inneres und Sport weiterhin daran gearbeitet, Erleichterungen für das Ehrenamt im Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung zu erzielen. Das soll sowohl durch umfangreiche Beratungsangebote für die Vereine erreicht werden, als auch mit der Überlegung, ob Einwilligungsvorbehalte in dem Umfang fortgeführt werden müssen oder ob auch kleine Vereine Datenschutzbeauftragte benennen müssen. Mir ist wichtig, dass das Ehrenamt keine Überforderung durch die Datenschutzgrundverordnung erfährt.“


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