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Die Spitzenkandidaten zum Rat im Interview: Westlicher Ring

von Robert Braumann


In unserer Reihe zur diesjährigen Kommunalwahl hat regionalHeute.de den Spitzenkandidaten für den Rat der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich und ihren Blick auf Braunschweig vorzustellen. Foto: Werner Heise
In unserer Reihe zur diesjährigen Kommunalwahl hat regionalHeute.de den Spitzenkandidaten für den Rat der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich und ihren Blick auf Braunschweig vorzustellen. Foto: Werner Heise Foto: Werner Heise

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04.09.2016




Braunschweig. In unserer Reihe zur diesjährigen Kommunalwahl hat regionalHeute.de den Spitzenkandidaten für den Rat der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich und ihren Blick auf Braunschweig vorzustellen. Insgesamt gibt es für den Rat der Stadt acht Wahlbereiche. Der Kandidat auf dem jeweils ersten Listenplatz konnte sich äußern. Im Nachfolgenden äußern sich die Spitzenkandidaten aus dem Wahlbereich Westlicher Ring zu verschiedenen Fragen.

Fünf allgemeine Fragen wurden an die Spitzenkandidaten gerichtet, die nicht nur Aufschluss über deren Person geben, sondern auch die persönliche Sicht auf Braunschweig widerspiegeln. Eine Woche lange hatten die Spitzenkandidaten die Möglichkeit, folgende Fragen zu beantworten: „Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?“, „Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?“, „Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?“, „Was macht Braunschweig für Sie besonders?“ und „Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?“ Das sind die Statements der Spitzenkandidaten aus dem Wahlbereich 31.

Klaus Wendroth, CDU



Klaus Wendroth, Foto: Björn Küssner



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Ich durfte als Ratsherr die sehr gute Entwicklung in Braunschweig von 2001 bis heute mit begleiten. Das Erreichte erhalten und die Stadt weiter entwickeln ohne durch neue Schulden zukünftige Generationen zu belasten ist eine lohnenswerte Aufgabe, die ich gerne übernehmen würde.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Die Schaffung von neuen Wohnraum für alle Lebensformen (Eigentum, Miete) welcher von möglichst allen Braunschweigerinnen und Braunschweiger mitgetragen werden kann.


Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Weil die Bürgerinnen und Bürger direkten Einfluss auf die Entwicklung ihrer Stadt Braunschweig nehmen können.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Braunschweig ist die liebenswerteste Großstadt in Deutschland, die alles bietet was man für ein gutes Leben braucht. Gute Einkaufsmöglichkeiten, attraktiver Wohnraum, zukunfsfähige Arbeitsplätze und tolle Freizeitangebote in Kultur und Sport.

Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Braunschweig ist eine dynamische Großstadt die ein sehr großes Potenzial auf den Gebiet der Forschung und Entwicklung hat. Leider ist der Raum für Gewerbeansiedlungen im Stadtgebiet weitestgehend aufgebraucht, sodass die Ansiedlung neues Gewerbe erschwert ist.

Angaben zur eigenen Person: Ich bin 61 Jahre alt, in Braunschweig geboren, verheiratet, 1. Tochter und arbeite im Jobcenter Braunschweig. Ich bin im Rat der Stadt seit 1997. Im Rat bin ich derzeit Vorsitzender im Sportausschuss und Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion. Darüber hinaus bin ich Vorsitzender des SV Gartenstadt von 1960 e.V. seit 1991.

 Christoph Bratmann, SPD



Christoph Bratmann, Foto: SPD



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Ich bin seit meiner Jugend politisch interessiert und hatte früh Interesse daran, in meinem Umfeld politisch etwas zu verändern. Dazu braucht man nicht unbedingt ein Mandat, dieses ermöglicht mir aber Entscheidungen für unsere Stadt direkt mitzubestimmen. Deshalb war ich stolz und froh, als ich 2011 direkt in den Rat gewählt wurde und 2013 in den Niedersächsischen Landtag. Ich möchte gern weiter im Rat mitarbeiten und bitte die Wählerinnen und Wähler deshalb um das Vertrauen für eine weitere Ratsperiode.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung an Ganztagsschulen, denn hier haben wir noch einen deutlich höheren Bedarf, als Plätze vorhanden sind. Darüber hinaus sind die Schaffung und der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum ein Kernthema, dem wir uns intensiv widmen werden. Für das westliche Ringgebiet liegt mir die geplante Einrichtung eines soziokulturellen Zentrums am Ringgleis besonders am Herzen.

Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Weil es den Bürgerinnen und Bürgern nicht egal sein kann, wer im Rat wichtige Entscheidungen für ihr unmittelbares Lebensumfeld trifft. Wie oft der Bus fährt, wie die örtliche Schule ausgestattet ist, ob es ein Jugendzentrum gibt oder wie sich die Wohnsituation im Stadtviertel entwickelt – all das sind wichtige Themen, die in der Kommunalpolitik von ehrenamtlichen Politikerinnen und Politikern bearbeitet werden.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Eintracht, die Oker, eine passable Musikszene, die wirklich aufregende Stadtgeschichte sowie unser Spargel, unsere Mettwurst und unser Bier.

Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Die Braunschweigerinnen und Braunschweiger sind dafür bekannt, dass sie sich sehr stark mit ihrer Stadt identifizieren, was eine Stärke ist. Zudem wird Braunschweig von außen oft unterschätzt. Neben hoher Lebensqualität gehören vor allem auch die zahlreichen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zu unseren Stärken. Schwächen haben wir natürlich auch, z. B. gibt es im ÖPNV einiges aufzuholen und als Verkehrsteilnehmer mit Rad oder Auto hat man‘s auch nicht immer leicht. Und leider haben auch wir nicht zu übersehende soziale Probleme, die wir bewältigen müssen.

Angaben zur Person: Christoph Bratmann, Alter: 46 Jahre. Beruf: Drucker, Dipl.-Pädagoge, Studienrat, Familienstand: ledig, eine Tochter (seit kurzem Schulkind). Hobbys: Eintracht (seit 35 Jahren), Kochen, Radtouren. Bisherige wichtigste Funktionen: Mitglied des Niedersächsischen Landtags (seit 2013), Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Braunschweig (bis 2015), Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion (seit 2015), Mitglied im Zweckverband Großraum Braunschweig. Seit wann in der Partei: 2003.

Beate Gries, Grüne



Beate Gries, Foto: Grüne



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Weil immer nur meckern nicht hilft und sich von allein nichts ändert.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die Befriedung der Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern von Stadttauben. Beendigung des illegalen Ausbringens von Futter durch Umsetzung des integrierten Stadttaubenmanagements des Tierschutzbeirates des Landes Niedersachsen, für einen stadtverträglichen, gesunden Stadttaubenbestand (Beispiel:Uniklinikum Göttingen).

Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Wir wählen das Parlament, das die politischen Entscheidungen für unser nächstes Umfeld trifft: Unsere Stadt in der wir leben. Wir Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit unserer Stimme, wem wir es in die Hand legen, wie es vor unserer Haustür im Braunschweig der Zukunft aussieht: Wie wir miteinander umgehen und wie wir leben wollen.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Der Grüngürtel um die Stadt und die Grünräume in der Stadt.

Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Die Stärken sind zum Beispiel: Große Artenvielfalt wildlebender Pflanzen und Tier. Innovatives Standortkonzept zur Unterbringung von Flüchtlingen. Herausragender Studien- und Wissenschaftsstandort. Lebendige Kulturstadt. Die Schwächen sind zum Beispiel: Keine stadteigenen Versorgungsbetriebe, Sanierungsstau in der gesamten Infrastruktur. Hohe finanzielle Abhängigkeit von der Großindustrie. Fehlender Mut ungewöhnliche Wege zu beschreiten.

Angaben zur Person: Beate Gries Alter: 53 Jahre, Beruf: Technische Sachbearbeiterin Familienstand: Verheiratet. Seit wann in der Partei: 2011. Bisherige wichtigste Funktionen: Ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht (seit 2015), Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel (seit 2011), Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik von Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen (seit 2013), Delegierte der Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik von Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen (seit 2013), Sprecherin der Initiative Stadttiere Braunschweig (seit 2011), Vorsitzende des Katzenschutz Braunschweig e. V. (1995 – 2001), Vorstandsmitglied des Tierschutz Braunschweig e. V. (1992 - 1995)Eine kurze Beschreibung Ihrer eigenen Persönlichkeit: "Geboren im Sternzeichen des Tiger (chinesisches Horoskop). Eigenschaften / Bedeutung: Der Tiger ist mutig, begeisterungsfähig und oftmals seiner Zeit mit seinen Ideen voraus. Er ist bekannt für seine Ehrlichkeit. Er mag es nicht, wenn man ihm nach dem Mund redet und lehnt Heuchelei und Falschheit ab." (aus Sternzeichen.net)

Bernd Müller, BiBS [image=5e176ad8785549ede64d7a53]


Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Die freie Kulturszene in Braunschweig braucht einen Sprecher im Rat. Die Baupolitik in Braunschweig muss die Richtung ändern. Es kann nicht sein, dass Sozialwohnungen umgewandelt werden in Eigentumswohnungen (Siehe Eichtal)

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Wir brauchen unbedingt ein Soziokulturelles Zentrum, mehr Fördermittel für die verschiedenen Initiativen und bezahlbaren Wohnraum. Ich persönlich trete ein für eine bunte Mehrheit im Rat, anstatt um 10 – 20% zu kürzen sollten die bisher erreichten Sozialstandards gesichert und ausgebaut werden.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Ich wohne gerne in Braunschweig, viel Grün, Vieles mit dem Rad erreichbar, unterschiedliche Kulturangebote die das Leben in unserer Stadt lebenswert machen.

Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Die Stärken unserer Stadt liegen in einem gut ausgeglichenen Gemeinschaftssinn. Zunehmend engagieren sich die Braunschweiger Bürger ehrenamtlich in zahlreichen Projekten. Was für mich in Braunschweig schwierig ist: Die große, einseitige Abhängigkeit vom VW-Konzern. Die Neugründung von Firmen und Kleingewerbe müsste noch besser gefördert werden. Dem Projekt „Denk Deine Stadt“ wünsche ich viel Erfolg.

Angaben zur Person: Verheiratet, zwei erwachsene Kinder, selbständig

Christian Bley, Piraten



Christian Bley, Foto: Piraten



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Im Rat muss auch eine Partei vertreten sein, die sich etwas zutraut und deren Horizont nicht nur bis zum nächsten Wahltermin reicht. Außerdem brauchen wir dort junge Menschen, die ihre Ideen und Vorstellungen einbringen, damit sich auch meine Generation in Braunschweig in Zukunft wohlfühlen kann.


Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Die auch in Braunschweig drohende Gentrifizierung abzuwenden und den sozial geförderten Wohnungsbau transparent anzupacken.


Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Die Kommunalwahl ist in Niedersachsen die einzige Wahl, bei der ab dem 16. Lebensjahr gewählt werden darf. Daher ist die Kommunalwahl ein guter Indikator dafür, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt.


Was macht Braunschweig für Sie besonders? Besonders an Braunschweig ist der Forschungsstandort, der in dieser Form einmalig ist in Europa.


Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Die größte Stärke Braunschweigs ist die Forschung und Lehre. Diese gilt es zusammen mit allen Akteuren weiter auszubauen. Eine große Hürde dabei ist die größte Schwäche Braunschweigs, der mangelnde bezahlbare Wohnraum. Gerade für junge Menschen wirkt dies stark abschreckend beispielsweise bei ihrer Wahl des Studienortes. Um als Forschungsstadt weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben muss Wohnraum sozial und bezahlbar geschaffen werden.

Udo Sommerfeld, Linke



Udo Sommerfeld, Foto: Linke



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Ich kandidiere für den Rat, weil ich dazu beitragen möchte, dass sich endlich etwas ändert in Braunschweig.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Mein wichtigstes Ziel im Rat ist dafür zu sorgen, dass der Sozialbereich die oberste Priorität erhält und die Stadt wirksam gegen Armut und Ausgrenzung handelt.

Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Alle Entscheidungen über das Leben in unserer Stadt, über die Versorgung mit Trinkwasser, Wärme, Licht, über Wohnungs- und Straßenbau, über soziale Teilhabe, über Kinderbetreuung und vieles mehr, wird in unserem Braunschweiger Rathaus entschieden. Genau hier und nirgendwo anders.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Braunschweig ist die größte kreisfreie Stadt Niedersachsens. Sie hat eine lange Vergangenheit und eine gute Zukunft, wenn sich die derzeitige Politik verändert.

Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Braunschweig ist eine der Spitzenstädte im Bereich Forschung und Wissenschaft in Europa. Es gibt eine Vielzahl von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen. Gleichzeitig aber auch Arbeitslosigkeit und Armut. Rund 45.000 Braunschweigerinnen und Braunschweiger sind arm. Darunter 8.000 Kinder. Für diese Menschen muss die Kommunalpolitik viel stärker handeln.

Angaben zur Person: Udo Sommerfeld Alter: 48, Beruf: Drucker (es gibt auch einen weiteren Facharbeiterabschluss als Landmaschinenschlosser), derzeit tätig als Fraktionsgeschäftsführer, Familienstand: verheiratet. Bisherige wichtigste Funktionen: Vorsitzender Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig. Seit wann in der Partei: 14.03.1995

Joachim Casper, FDP



Joachim Casper, Foto: Peter Sierigk



Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren? Wenn ich was bewegen möchte muss ich an der richtigen Stelle den Hebel ansetzen – und das ist nun mal, wenn ich für Braunschweig was bewegen möchte, der Rat.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen? Braunschweig als kreative innovative lebens- und liebenswerte Stadt für Alle weiterzuentwickeln. Alle Projekte die ich mir vorstelle sind diesem Ziel untergeordnet.

Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger? Weil sie eines der wichtigsten Mittel ist um auf die Entwicklung der Stadt Braunschweig Einfluss zu nehmen. Nur ein starker Rat der von möglichst vielen Braunschweigern gewählt wurde repräsentiert die Bevölkerung – also wählen gehen. Und die drei Kreuze bei der FDP machen.

Was macht Braunschweig für Sie besonders? Braunschweig ist meine Heimatstadt – hier geboren, im Dom mit Okerwasser getauft & zur Schule gegangen. Dann für einige Jahre unterwegs gewesen – aber gerne wieder an die Oker zurückgekommen. Braunschweig hat eine ideale Größe – groß genug um sich aus den Weg zu gehen, aber klein genug um jederzeit zu wissen was passiert. Groß genug um ganz viel unterschiedliche Kultur anbieten zu können und klein genug um interessante Menschen dann auch wiederzutreffen.

Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? Braunschweig kann viel & hat viel - kann aber mehr & besser und das müssen wir herausarbeiten und auch klar und deutlich in der Kommunikation nach Außen und Innen so sagen. Wir müssen unsere Stärken einfach besser verkaufen.

Angaben zur Person: In Braunschweig (Marienstift) 1965 geboren mit Okerwasser im Dom getauft und nach Lehr- & Wanderjahren wieder in meiner Heimatregion verwurzelt. Nach einer Ausbildung zum Hotelfachmann in Hamburg, dem Wehrdienst als Wehrpflichtiger bei der PzBrig2 und der anschließenden Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt in Bayern habe ich für diverse gehobene Hotels & gastronomische Betriebe in Deutschland gearbeitet. Heute berate ich, als überzeugter Slow Foodie & Green Chef, Organisationen dabei Genuss als strategisches Kommunikationsmittel zu nutzen. Regionale & saisonale Lebensmittel aus der Region des Auftraggebers & Partner aus Landwirtschaft, Handel und Gastronomie sind die wichtigsten Zutaten im Portfolio meiner Tätigkeit. Politik hat einen Großteil meines privaten und beruflichen Lebens bestimmt. Mit 16 bin ich in die FDP eingetreten. Ich habe meistens ehrenamtliche politische Arbeit (nicht nur in der Partei – auch in NGOs) geleistet aber habe auch die hauptamtliche Seite der Kommunalpolitik als Fraktionsgeschäftsführer (¾ Jahr – ¼ Stelle), kennengelernt. Ihre Themen und Befindlichkeiten, die verwaltungstechnischen Abläufe und Grundlagen sowie die handelnden Personen in Politik und Gesellschaft kenne ich – aber habe eben den nötigen Abstand zu Ihnen. Seit über 35 Jahren überzeugt mich die FDP mit großer Liebe zur Freiheit, dem Vertrauen auf das Können & Vermögen eines jeden Einzelnen und dem Bekenntnis zu einem Rechtsstaat, der unser aller Freiheitsrechte unter Beachtung der Rechte Dritter gewährleistet.

Auch die AFD und Die Partei erhielten Anfragen der Redaktion, bis zur gesetzten Frist gingen aber keine Antworten bei der Redaktion ein. Die AFD teilte mit, dass der Kandidatenkreis übereingekommen sei, an diesem Vorstellungsformat nicht teilzunehmen.


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