Gebrauchtwagen-Falle: Gefälschte Seiten locken Käufer

Autofahrer, die derzeit online auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen sind, sollten gut aufpassen. VW warnt vor zahlreichen gefälschten Internetseiten.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Region. Volkswagen warnt derzeit vor einer Betrugsmasche im Handel mit Gebrauchtwagen. Auf gefälschten Internetseiten und mittels gefälschter Angebotskataloge werden derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebrauchte Volkswagen Modelle zu besonders günstigen Preisen angeboten. Wer also momentan auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist, sollte genau hinsehen.



Mit den Angeboten sollen potenzielle Kundinnen und Kunden geködert und zur An- beziehungsweise Bezahlung nicht existierender Volkswagen Gebrauchtwagen animiert werden. Grundsätzlich verkauft Volkswagen keine Gebrauchtwagen an Endkunden – der Verkauf von Fahrzeugen erfolgt ausschließlich über zertifizierte Händler, so das Unternehmen.

Fahrzeuge existieren nicht


Auf täuschend echt gemachten Internetseiten und in Umlauf gebrachten Angebotskatalogen, die den Anschein erwecken, es handele sich um echte Vertriebskanäle von Volkswagen oder echtes Verkaufsmaterial von Volkswagen, werden derzeit gebrauchte Modelle zum Verkauf angeboten. Tatsächlich existieren weder die genannten Vertriebsinstrumente noch die angebotenen Fahrzeuge. Die Verantwortlichen nutzen dabei gefälschte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen. VW rät betroffenen Kundinnen und Kunden, umgehend die Polizei zu informieren.

Zahlreiche gefälschte Seiten im Umlauf


Zu den gefälschten Internetseiten zählen unter anderem "vw-vertrieb.de" mit der Telefonnummer +49 (0)5361/309 3007, "vw-kundenportal.de" mit der Telefonnummer +49 (0)5361/3093021 sowie "vw-kundenservice.de" mit der Telefonnummer +4971178150032. Eine vollständige Auflistung aller gefälschten Internetseiten stellt das Unternehmen auf seiner Website zur Verfügung.

Themen zu diesem Artikel


Polizei