Aufruf zur Wahl: Bürger sollen sich aktiv beteiligen

Obwohl es keine Wahlpflicht in Deutschland gibt, sollte man sich der Bedeutung dieses demokratischen Grundrechts bewusst sein.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Gifhorn. Der Erste Kreisrat Dr. Thomas Walter ruft in seiner Eigenschaft als Kreiswahlleiter für die Landtagswahlkreise 5 Gifhorn-Nord/Wolfsburg und 6 Gifhorn-Süd alle wahlberechtigten Bürger dazu auf, bei der Wahl zum 19. Niedersächsischen Landtag am 9. Oktober 2022 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und nach demokratischen Grundsätzen ihre Stimme abzugeben. Dies teilte der Landkreis mit.


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In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zwar keine Wahlpflicht, es sei aber zu bedenken, dass das Wahlrecht keineswegs selbstverständlich ist, sondern es sich um ein in langen historischen Auseinandersetzungen erkämpftes demokratisches Grundrecht handelt.

Beteiligung an der Demokratie


Eine lebendige Demokratie sei auf eine möglichst breite Rückkoppelung und Beteiligung seiner Bürger angewiesen. "Wer sein Stimmrecht bei der Landtagswahl nicht ausübt, nimmt die Entscheidung der aktiven Wähler passiv hin. Nur wer wählt, nutzt seine demokratische Chance, die Entscheidung über die politische Machtverteilung im Land für die nächsten fünf Jahre mit seiner Stimme zu beeinflussen", so Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter.

Alle Wahlberechtigten haben bei der Landtagswahl 2 Stimmen, eine Erststimme für die Wahl eines Kreiswahlvorschlags (Direktkandidaten im Wahlkreis) und eine Zweitstimme für die Wahl eines Landeswahlvorschlags (Partei). Den im Wahlkreis zu vergebenden Sitz erhält die Bewerberin oder der Bewerber mit der höchsten erreichten Stimmenzahl (relative Mehrheit).

Die Wahlkreise und ihre Kandidaten


Im Wahlkreis 5 Gifhorn-Nord/Wolfsburg, der sich aus der Stadt Wittingen, der Gemeinde Sassenburg, den Samtgemeinden Boldecker Land, Brome, Hankensbüttel und Wesendorf sowie aus Stadtteilen der Stadt Wolfsburg (Brackstedt, Velstove, Vorsfelde, Warmenau und Wendschott) zusammensetzt, kandidieren als Wahlkreisbewerber/innen Kirsikka Anna Lansmann (SPD), Lena-Sophie Laue (CDU), Christian Schroeder (GRÜNE), Helge Gülzau (FDP), Stefan Marzischewski-Drewes (AfD), Nicoline Rohweder (DIE LINKE.) und Harald Finzer (dieBasis).

Der Wahlkreis 6 Gifhorn-Süd setzt sich aus der Stadt Gifhorn sowie den Samtgemeinden Isenbüttel, Meinersen und Papenteich zusammen. Als
Wahlkreisbewerber/innen kandidieren für den Wahlkreis 6 Gifhorn-Süd Philipp Raulfs (SPD), Kerstin Meyer (CDU), Anke Reinemann (GRÜNE), Nick Nalewaja (FDP), Robert Preuß (AfD), Andreas Mantzke (DIE LINKE.), Florian Reinelt (dieBasis) und Jannik Unger (Volt).

Im Wahlkreis 5 Gifhorn-Nord/Wolfsburg wird es voraussichtlich 71.618 Wahlberechtigte – davon 13.863 aus den Wolfsburger Stadtteilen – und im Wahlkreis 6 Gifhorn-Süd 78.080 Wahlberechtigte geben.


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