Jetzt geht es los: Hier entsteht die neue Rettungswache

Mit dem Bau sollen ab Spätsommer 2027 Rettungskräfte weitere Ziele in der Region noch schneller erreichen können.

Tatkräftig beim Spatenstich für den Neubau der Rettungswache Langelsheim (von links): Bauleiter Dirk Herrmann (Industriebau Wernigerode), Axel Surowy (Leitender Architekt), Matthias Niestroj (Leiter der Rettungswache Langelsheim), Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze, Silke Mahn (Kreistagsabgeordnete und stell. Vorsitzende des Betriebsausschusses KWB), Landrat Dr. Alexander Saipa und KWB-Betriebsleiter Thomas Ebert.
Tatkräftig beim Spatenstich für den Neubau der Rettungswache Langelsheim (von links): Bauleiter Dirk Herrmann (Industriebau Wernigerode), Axel Surowy (Leitender Architekt), Matthias Niestroj (Leiter der Rettungswache Langelsheim), Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze, Silke Mahn (Kreistagsabgeordnete und stell. Vorsitzende des Betriebsausschusses KWB), Landrat Dr. Alexander Saipa und KWB-Betriebsleiter Thomas Ebert. | Foto: Landkreis Goslar

Langelsheim. Der Spatenstich für den Neubau der Rettungswache in Langelsheim ist am heutigen Mittwoch erfolgt. Dieser "markiert den Start eines zukunftsweisenden Projektes zur Stärkung der notärztlichen und rettungsdienstlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Goslar", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kreishaus.



Landrat Dr. Alexander Saipa sowie Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze bezeichnen das Vorhaben als „moderne, leistungsfähige sowie wegweisende Lösung für die Region“. Der Bau der neuen Rettungswache knüpft an die Erkenntnisse des Bedarfsgutachtens aus 2019 an, das Langelsheim als zusätzlichen, sechsten Rettungsstandort empfiehlt, um Hilfsfristen nachhaltig zu verbessern.

Notfallversorgung in der Region optimieren


Dazu Landrat Dr. Alexander Saipa: „Der Standort hier im Langelsheimer Businesspark wurde strategisch gewählt, um Regionen wie Lutter und Liebenburg künftig deutlich schneller erreichen zu können und somit die Notfallversorgung in der gesamten Region zu optimieren. Die neue Rettungswache wird unsere Einsatzkräfte in die Lage versetzen eine noch verlässlichere Notfallversorgung mit kurzen Reaktionszeiten zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Das war und ist unser erklärtes Ziel.“

Langelsheims Bürgermeister ergänzt: „Durch die neue Rettungswache am Standort des Bauhofes und des Businessparks ergeben sich Synergieeffekte. Der Rettungsdienst kann beispielsweise den Vortragsraum oder den Besprechungsraum für Veranstaltungen nutzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die gute Nachbarschaft, wie wir sie schon in der Harzstraße leben.“

Spätsommer 2027 soll der Bau der Rettungswache fertig sein


Thomas Ebert, Betriebsleiter der KreisWirtschaftsbetriebe, erklärt: „Der aktuelle Bauzeitenplan sieht die Fertigstellung der neuen Rettungswache bis zum Spätsommer 2027 vor. Wir hoffen, dass wir von Verzögerungen, wie wir sie in der Planungsphase erleben mussten, verschont bleiben. Ich bin jedoch optimistisch, dass wir einem reibungslosen Bauverlauf entgegensehen.“

So soll die Rettungswache in Langelsheim aussehen


Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Damit steht nicht nur Sicherheit im Vordergrund, sondern auch Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit wurden bei den Planungen für den Neubau berücksichtigt. So werden rund 50 Prozent der Dachfläche mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet (etwa 90 kWp), ergänzt durch eine moderne Klimatisierungs- und Heiztechnik auf VRF-Basis.

Das Gebäude sei ebenerdig geplant und biete einen funktionalen Sozialtrakt mit getrennten Umkleide- und Sanitärbereichen, Schwarz-Weiß-Bereiche, vier Ruheräume, einen Übungsraum, ein Büro sowie Desinfektionsraum, Küche, Aufenthaltsraum und Terrasse.

Die Fahrzeughalle werde über fünf Stellplätze verfügen, ergänzt durch großzügige Lager- und Materialräume. Die Bauweise orientiert sich an
neuesten DIN-Vorschriften was die Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen betrifft.