Seesen. Auf der A7 zwischen den Autobahnanschlussstellen Seesen und Rhüden/Harz in Richtung Hannover ist es in den frühen Morgenstunden auf Höhe der Tank- und Rastanlage Harz/Ost zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Sattelzug die Richtungsfahrbahn Hannover vollständig blockiert. Das berichtet die Polizeiinspektion Hildesheim in einer Pressemitteilung.
Gegen 3:30 Uhr befuhr ein 55-Jähriger aus Bremen die A7 in Richtung Hannover mit einem Sattelzug. In Höhe der genannten Unfallstelle kam der Fahrer aus derzeit nicht bekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Grünstreifen. Anschließend fuhr der Sattelzug wieder zurück auf die befestigte Fahrbahn und kippte hier auf die rechte Seite. Der Sattelzug blockiert seither den Stand- sowie alle Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Hannover. Der Fahrer wurde durch den Verkehrsunfall in seinem Führerhaus eingeschlossen und konnte unverletzt befreit werden.
Verkehr wird umgeleitet
Bei dem Sattelauflieger handelt es sich um einen Kühltransporter, der mit Milchprodukten beladen ist. Diese müssen händisch entladen werden, da ein Zugang nur über den unbefestigten Straßengraben möglich ist. Anschließend sollen die Bergung und Aufrichtung des Sattelzuges erfolgen. Zunächst wurde an der Autobahnanschlussstelle Seesen eine Vollsperrung eingerichtet. Mittlerweile wurde diese zur Tank- und Rastanlage Herz/Ost verlegt, um eine Umleitung über die Rastanlage zu gewährleisten.
Infolge des Unfalls ist es zu einem zweiten Unfall gekommen. Bei diesem war ein 45-Jähriger mit einem Sattelzug über ein Trümmerteil gefahren, wodurch ein Schaden an der Zugmaschine entstand.
Ende des Einsatzes unklar
Neben der Autobahnpolizei Hildesheim waren auch die Autobahnpolizei Göttingen, die Polizei Seesen, die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Seesen und Rhüden sowie der Rettungsdienst aus Seesen an der Unfallstelle eingesetzt. Aktuell sind die VIA Niedersachsen (Autobahnmeisterei Seesen) und ein Bergungsunternehmen vor Ort im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Räumung der Fahrbahn. Zum voraussichtlichen Ende der Bergungsarbeiten können aktuell keine Angaben gemacht werden.

