Heimsieg: Eintracht dreht Spiel gegen den FC St. Pauli

Damit haben die Löwen die Abstiegsränge vorerst verlassen und auch den heutigen Gegner in der Tabelle überholt.

von Alexander Dontscheff


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Archivbild Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Bei Zweitligist Eintracht Braunschweig kann erst einmal aufgeatmet werden. Durch den heutigen 2:1 Heimsieg gegen den FC St. Pauli haben die Löwen die Abstiegsränge verlassen und liegen vorerst auf dem 11. Tabellenplatz. Es können morgen aber nur maximal zwei Teams an den Blau-Gelben vorbei ziehen.


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Dabei war das Spiel vor rund 21.000 Zuschauern im Stadion an der Hamburger Straße nichts für schwache Nerven. In einer kampfbetonten Partie mussten die Gäste aus Hamburg bereits in der 9. Minute zweimal auswechseln. Jackson Irvine war nach einem Zusammenstoß mit Eintracht-Verteidiger Filip Benkovic blutend liegen geblieben, und auch für David Nemeth ging es nicht weiter. Chancen waren im ersten Durchgang eher Mangelware, und so ging es mit 0:0 in die Pause.

Traumtor für St. Pauli


In der zweiten Hälfte wurde die Partie noch intensiver. Eine hundertprozentige Torchance vergab der Torgarant der letzten Wochen, Anthony Ujah, als er in der 55. Minute alleine auf Gästetorhüter Nikola Vasilj zulief. Sein Schuss landete am Pfosten. Besser machten es die St. Paulianer. In der 68. Minute gelang Manolis Saliakas ein Traumtor, als sein Schuss aus gut 26 Metern bei Jasmin Fejzic im rechten Kreuzeck landete.

Eintracht schlägt zurück


Doch die Löwen steckten nicht auf. Nach einem doppelten Doppelwechsel (zunächst kamen Bryan Henning und Immanuel Pherai für Robin Krauße und Fabio Kaufmann, sieben Minuten später Luc Ihorst und Maurice Multhaup für Lion Lauberbach und Jan-Hendrik Marx) machten die Blaugelben noch einmal richtig Druck. Dabei erwiesen sich die Einwechselungen als Glücksgriff. In der 77. Minute erzielte Pherai nach Vorarbeit von Ihorst den Ausgleich mit einem Schuss ins rechte Eck. Und im Herzschlagfinale war es dann wieder der Ausnahmestürmer, der in der vierten Minute der Nachspielzeit die Entscheidung brachte. Nach einem Einwurf nutzte er das Gewusel im Strafraum und zimmerte den Ball ins Eck. Der Treffer wurde vom Videoassistenten überprüft, aber nicht beanstandet.

Für die Eintracht geht es am kommenden Samstag bei Mitaufsteiger Magdeburg weiter.


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