Helmstedt. Am Montagabend kam es in einer Dachgeschoßwohnung in der Straße Fechtboden zu einem Brand. Wie die Polizei mitteilt, wird nun gegen den Wohnungsmieter wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
Ein Zeuge verständigte am Montagabend um kurz nach 20 Uhr die Feuerwehr, nachdem er aus einem Fenster des Mehrfamilienhauses Rauch bemerkte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten die Anwohner des Hauses ihre Wohnungen bereits unverletzt verlassen. Durch die schnellen Löscharbeiten konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen verhindert werden. Während der Löscharbeiten mussten umliegende Straße zeitweise vollständig gesperrt werden.
Ermittlungen gegen Mieter
Nun ermittelt die Polizei gegen den 43 Jahre alten Wohnungsmieter wegen fahrlässiger Brandstiftung. Bereits am 11. April war es zu einer fahrlässigen Brandstiftung in dem Haus gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Der 43-Jährige wurde auch hier als Tatverdächtiger ermittelt.
Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde im näheren Umfeld des Hauses angetroffen. Durch den zuständigen Staatsanwalt wurde eine Blutentnahme angeordnet, die im Helmstedter Krankenhaus entnommen wurde.
Wohnungen nicht bewohnbar
Die Dachgeschoßwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Der Wohnungsmieter wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer anderen Unterkunft zugewiesen. Die anderen Wohnungen können derzeit nicht betreten werden. Die Mieter kamen bei Freunden und Bekannten unter.

