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Kommunalwahl 2021: Das ist der neue Gemeinderat in Peine



Peine

Kommunalwahl 2021: Das ist der neue Gemeinderat in Peine

Viele Veränderungen wird es im Rat nicht geben.

von Anke Donner


Das Rathaus in Peine.
Das Rathaus in Peine. Foto: Axel Otto

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Peine. Die Bürgerinnen und Bürger haben am vergangenen Sonntag ihre Stimme für den neuen Gemeinderat der Stadt Peine abgegeben und damit entschieden, wer in den kommenden fünf Jahren die politischen Geschicke in der Stadt lenkt. Insgesamt waren 38.593 Bürgerinnen und Bürger berechtigt, ihre Stimmen abzugeben, gut die Hälfte, 20.226, haben davon Gebrauch gemacht und die Sitzverteilung im Rat damit beeinflusst.



Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) wurde mit 51,05 Prozent wiedergewählt. An der Verwaltungsspitze wird sich in den kommenden Jahren also nichts ändern. Aber auch im Gemeinderat wird es nicht allzu große Veränderungen geben. Nach wie vor sind es die Sozialdemokraten, die die Mehrheit im Rat bestimmen. Wenngleich sie auch zwei Sitze abgeben müssen, sind sie mit 16 Mandaten noch immer stärkste Partei. Auch die CDU wird in der nächsten Ratsperiode mit einem Sitz weniger vertreten sein. Für die Christdemokraten wird es zukünftig nur noch 12 Sitze geben. Einen Sitz abgeben muss auch die FDP, die Liberalen werden nur noch einen Abgeordneten im Rat haben. Unverändert bleiben die Sitze für die Linke (1 Sitz), die Freien Wähler Peiner Land (1 Sitz) und Weitling (1 Sitz).

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Der Aufwärtstrend der Grünen ist auch in Peine spürbar, die Umweltpartei wird mit fünf Sitzen im Parlament vertreten sein. Neu in den Stadtrat eingezogen ist die Partei mit einem Abgeordneten und erstmals auch die AfD mit zwei Sitzen.

Der Gemeinderat wird von acht Parteien und 42 Abgeordneten besetzt. Die Sitzverteilung stellt sich nach den ersten, vorläufigen Ergebnissen wie folgt dar:

Gemeinderat Peine:


SPD, 16 Sitze:


Holger Hahn (1.591 Stimmen)
Rainer Hülzenbecher (1.352 Stimmen)
Thomas Zwiebler (1.282 Stimmen)
René Laaf (1.047 Stimmen)
Markus Jakomet (620 Stimmen)
Anne Langeheine (520 Stimmen)
Ali-Ihsan Yildirim (438 Stimmen)
Julius Schneider (373 Stimmen)
Gabriele Handke (369 Stimmen)
Ursula Henniger (329 Stimmen)
Sabine Heider (256 Stimmen)
Jörg Zimmermann (245 Stimmen)
Wolfgang Rösemann (198 Stimmen)
Wibke Schlimme (187 Stimmen)
Matthias Wehrmeyer (154 Stimmen)
Carsten Stuhr (112 Stimmen)
CDU, 12 Sitze:
Dr. Ingo Reinhardt (2.304 Stimmen)
Jan-Philipp Schönaich (1.930 Stimmen)
Andreas Meier (903 Stimmen)
Gerhard Bietz (607 Stimmen)
Lars Grobe (477 Stimmen)
Jasper Betz (371 Stimmen)
Christine Klinke (279 Stimmen)
Thorge Karnick (256 Stimmen)
Philipp Reinhardt (250 Stimmen)
Andreas Schote (208 Stimmen)
Tanja Nowak (86 Stimmen)
Akin Duman (39 Stimmen)
Bündnis 90/Die Grünen, fünf Sitze:
Dr. Dorothea Marhenke (690 Stimmen)
Elke Kentner (294 Stimmen)
Anastasia Pastewsky (285 Stimmen)
Christian Falk (195 Stimmen)
Roland Kretschmer (165 Stimmen)
FDP, zwei Sitze:
Dr. Ralf Zornemann (279 Stimmen)
Dr. Dirk Ullmann (123 Stimmen)
AfD, zwei Sitze:
Rudolf Meißner (415 Stimmen)
Tobias Flath (213 Stimmen)
FW-PB, zwei Sitze:
Anja Belte (377 Stimmen)
Henning Peyers (294 Stimmen)
Die Linke, ein Sitz:
Jürgen Eggers (199 Stimmen)
Volt, ein Sitz:
Volker Reimann (47 Stimmen)
Einzelwahlvorschlag Weitling, ein Sitz:
Thomas Weitling (645 Stimmen).


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