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Landwirte fühlen sich durch "Bauernregeln" herabgewürdigt

von Nino Milizia


Foto/Video: Nino Milizia

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06.02.2017

Region. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) stellte in ihrer Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle” elf sogenannte Bauernregeln auf. Nun bezog der stellvertretende Vorsitzende von Niedersächsisches Landvolk Braunschweiger Land e.V. Wilfried Henties Stellung zu der Kampagne.


Bereits die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann (Wahlkreis Gifhorn-Peine) und selbst Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatten mit Unverständnis auf Hendricks Vorstoß reagiert. Auch Frank Oesterhelweg, CDU- Landtagsabgeordneter für Wolfenbüttel will die Sache so nicht stehen lassen. Gegenüber regionalHeute.de sagte er: ""Hier zeigt sich das wahre Gesicht der sozialdemokratischen Bundesumweltministerin! Wer so wie sie einen ganzen Berufsstand diffamiert und die Menschen gegen unsere Landwirte aufhetzt, der hat 1. keine Ahnung von der Materie, agiert 2. voll an den wirklichen Problemen vorbei und sollte 3. schnellstens zurücktreten. Um - wie sie - in Reimen zu sprechen: Dümmer geht's nimmer, Rücktritt geht immer!" Nun äußerte sich Wilfried Henties unmissverständlich vor dem Mikrofon von regionalHeute.de zu der Kampagne. Er sei der Meinung, dass Barbara Hendricks mit ihrem Vorstoß die Grenzen des menschlichen Miteinanders überschritten habe. Henties und seine Berufskollegen würden sich persönlich herabgewürdigt fühlen.

Daher verlange er eine Beendigung der Kampagne und eine Entschuldigung. Wenn ein ganzer Berufsstand in Zeiten angegriffen werde, in denen ohnehin massiv Bauern angefeindet würden, sei dies nicht mehr hinnehmbar. Art und Weise der Kampagne zeugten allein von Unkenntnis der Bundesumweltministerin und verstärkten nur die Vorurteile gegenüber Landwirten, deren Leistungen nicht mehr genügend Würdigung erführen.

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