Niedersachsen investiert über 22 Millionen Euro in Trinkwasserschutz

Das Land Niedersachsen stellt mehr als 22 Millionen Euro für den vorsorgenden Grund- und Trinkwasserschutz bereit.

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Wasserzähler (Archiv)
Wasserzähler (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Hannover. Das Land Niedersachsen stellt mehr als 22 Millionen Euro für den vorsorgenden Grund- und Trinkwasserschutz bereit. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte, wurden dafür 17 neue Trinkwasserschutzverträge mit Wasserversorgern im ganzen Land abgeschlossen.


Die Verträge haben eine Laufzeit von fünf Jahren und sollen vor allem die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln reduzieren. Die Fördermittel fließen in das sogenannte Niedersächsische Kooperationsmodell, in dem seit den 1990er Jahren Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Wasserversorger zusammenarbeiten. Konkret werden damit Gewässerschutzberatung für Landwirte und freiwillige Vereinbarungen finanziert, etwa für einen reduzierten Düngemitteleinsatz.

Von den Maßnahmen profitieren 59 Trinkwassereinzugsgebiete mit rund 2.200 landwirtschaftlichen Betrieben. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) betonte, sauberes Trinkwasser sei in der Klimakrise existenziell. Mit der Förderung bekenne sich das Land dazu, die Herausforderung gemeinsam anzugehen.

Der NLWKN rechnet damit, dass die Fördersumme bis 2030 auf fast 25 Millionen Euro aufgestockt wird. Neben den neuen Verträgen laufen bereits 51 weitere Vereinbarungen in Niedersachsen.