Ilsederin will Landrätin werden: Grüne nominieren Kandidatin

Auf ihrer Aufstellungsversammlung haben die Peiner Grünen ihre Kandidatin für das Amt der Landrätin benannt.

 Christian Falk, Elke Kentner, Doris Maurer-Lambertz, Danny Priesek, Maike Stärk, Lutz Güntzel, Stefanie Weigand, Dr. Josef Efken, Daniela Hönings, Heiko Sachtleben, Claudia Wilke
Christian Falk, Elke Kentner, Doris Maurer-Lambertz, Danny Priesek, Maike Stärk, Lutz Güntzel, Stefanie Weigand, Dr. Josef Efken, Daniela Hönings, Heiko Sachtleben, Claudia Wilke | Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Peine

Peine. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis Peine nominieren die Ilsederin Stefanie Weigand auf ihrer Aufstellungsversammlung einstimmig als Kandidatin für das Amt der Landrätin. Das geht aus einer Pressemitteilung des Grünen-Kreisverbands Peine hervor.



Die 60-jährige Sozialpädagogin aus Ilsedeist Co-Sprecherin der Grünen-Kreistagsfraktion und derzeit stellvertretende Landrätin. Sie kenne die Herausforderungen des Landkreises aus langjähriger kommunalpolitischer Tätigkeit, heißt es in der Mitteilung weiter. „Die drängenden Fragen der kommenden Jahre, brauchen konkrete Antworten. Ich stehe für ein besseres Klima. Nur wenn wir das Zusammenspiel aller Systeme berücksichtigen, wird die Zukunft besser“, sagt Weigand. Das Wahlprogramm der GRÜNEN für den Landkreis Peine setzt genau hier an. Vom Miteinander der Einwohner*innen über den Ausbau erneuerbarer Energien, dem Klima-, Umwelt- und Artenschutz bis hin zur medizinischen Versorgung im Landkreis. Weigand: „Gemeinsam bieten wir konkrete Vorschläge an und das Miteinander.“

Klima-, Umwelt- und Artenschutz im Fokus


Das Wahlprogramm der Grünen setze unter anderem auf den Ausbau erneuerbarer Energien, Maßnahmen zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz sowie auf eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der medizinischen Versorgung im Landkreis. In diesem Zusammenhang habe Weigand betont, der Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen sei ein zentraler Baustein für eine bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung. Beteiligungsmodelle für Bürgerinnen und Bürger könnten zudem lokale Projekte unterstützen.

Ein bedeutendes Vorhaben der kommenden Jahre sei der geplante Neubau des Klinikums Peine. Weigand habe erklärt, die Gesundheitsversorgung im Landkreis müsse gesichert und weiterentwickelt werden. Die Rekommunalisierung sei richtig gewesen; nun gelte es, gemeinsam mit dem Land Niedersachsen tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Auch die Stärkung der Pflegeschule und die Ausbildung von Fachkräften vor Ort seien zentrale Anliegen.

Zudem habe Weigand angekündigt, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auszubauen. Öffentliche Beteiligungsformate zu Themen wie Windkraft, Schulen und Gesundheit sollten fortgeführt werden. Entscheidungen entstünden aus ihrer Sicht im Austausch mit den Menschen vor Ort.

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