Fifa kippt Sperre für US-Stürmer - schwere Vorwürfe gegen Infantino

Wenige Stunden vor dem Achtelfinale zwischen den USA und Belgien wird die Fußball-WM in Nordamerika von einem handfesten Skandal erschüttert.

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Fifa-Logo bei der Fußball-WM 2026 (Archiv)
Fifa-Logo bei der Fußball-WM 2026 (Archiv) | Foto: Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer via dts Nachrichtenagentur

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New York. Wenige Stunden vor dem Achtelfinale zwischen den USA und Belgien wird die Fußball-WM in Nordamerika von einem handfesten Skandal erschüttert. Die Fifa hatte am Vortag angekündigt, dass die Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun aufgehoben und "auf Bewährung" ausgesetzt wird. Eine Begründung lieferte der Weltverband nicht.


Mittlerweile mehren sich aber die Medienberichte, dass Fifa-Präsident Gianni Infantino im Vorfeld der Entscheidung einen Anruf von US-Präsident Donald Trump erhalten haben soll. Trump hatte sich bereits im Anschluss an den Platzverweis, den viele Experten als Fehlentscheidung bewertet hatten, aufgeregt.

Kritik an dem Vorgang kam aus zahlreichen Ländern, darunter auch vom DFB. Die Fifa sollte sich jetzt rasch zu den Berichten erklären, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf dem "Kicker". Es gehe "um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der Fifa". Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben habe, müsse "zügig und schlüssig ausgeräumt werden".