Salzgitter. Auch die AfD schickt in Salzgitter eine Kandidatin um das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen. Das geht aus einer E-Mail der AfD-Ratsfraktion hervor.
Die derzeitige AfD-Fraktionsvorsitzende Patricia Mair tritt bei der Kommunalwahl am 13. September an, um Verwaltungschefin der Stadt Salzgitter zu werden. Die gebürtige Salzgitteranerin hat Pharmazie studiert und ist approbierte Apothekerin. In diesem Beruf ist sie auch tätig. Neben ihrem Beruf engagiert sich Patricia Mair seit mehr als 40 Jahren im Tierschutz.
"Die Stadt hat eine Zukunft"
Zu ihrer Kandidatur sagt Patricia Mair: „Salzgitter ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und hier habe ich den größten Teil meines Lebens verbracht. Aber Salzgitter ist nicht Vergangenheit, die Stadt hat eine Zukunft und für die möchte ich Verantwortung übernehmen.“ Die Entwicklung der Stadt sehe sie mit großer Sorge. Als Apothekerin habe sie tagtäglich mit Menschen unterschiedlichster Herkunft in oft schwierigen Lebenssituationen zu tun. "Dabei lernt man zuzuhören, Probleme zu erkennen und pragmatische Lösungen zu finden. Diese Fähigkeiten halte ich für unverzichtbar, auch für eine Oberbürgermeisterin."
Im Wahlkampf stehen für Mair vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Sicherheit und Arbeit. Sicherheit bedeute, dass sich die Menschen in ihren Stadtteilen wohlfühlten. Nur eine sichere Stadt sei auch eine lebenswerte Stadt. Genauso wichtig sei das Thema Arbeitsplätze. Die politischen Rahmenbedingungen für Industrie, Handel und Handwerk müssten neu gestaltet werden. Salzgitter brauche schnell wieder eine realistische wirtschaftliche Zukunftsperspektive "jenseits ideologischer Träumereien", so die Kandidatin.

