Schüsse auf Linienbus: 34-jähriger Salzgitteraner unter Verdacht

Die Wohnung des Mannes wurde bereits durchsucht.

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Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Alexander Panknin

Salzgitter. Am Samstagabend wurde in der Breiten Straße in Salzgitter-Bad auf einen fahrenden Linienbus geschossen. Alle Fahrgäste waren mit dem Schrecken davon gekommen. Auch der Schütze konnte zunächst entkommen, konnte aber wenige Tage nach der Tat von der Polizei ermittelt werden.



Der Bus war gegen kurz vor halb neun in Richtung Martin-Luther-Platz unterwegs, als Fahrgäste und Busfahrer einen lauten Knall hörten und kurz darauf, ein Loch in der Scheibe zu sehen war. Die Polizei konnte später ermitteln, dass mindestens ein Projektil eingeschlagen war.

Weitere Beweismittel gefunden


Wie Matthias Pintak, Sprecher der Polizei Salzgitter auf Nachfrage mitteilte, konnte aufgrund polizeilicher Ermittlungen, Zeugenvernehmungen und Bewertung von Spuren ein Tatverdacht gegen einen 34-jährigen Mann aus Salzgitter-Bad begründet werden. Nachdem die Staatsanwaltschaft Braunschweig beim zuständigen Amtsgericht die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen beantragt hatte, wurde diese am Dienstag auch vollzogen.


Hierbei konnten Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Die Polizei prüft nun, ob der Mann für weitere Taten infrage kommt. Wie Pintak erklärt, umfassen die weiteren Untersuchungen nicht nur das Stadtgebiet von Salzgitter.


Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt, können derzeit keine weiteren Details genannt werden. Auch könne man derzeit keine Angaben dazu machen, um was genau es sich für ein Projektil oder Waffe handelte. Die Beweismittel wurden an das LKA Niedersachsen zur Auswertung übergeben, so Pintak.


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