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"Sauerei am Rodelhang": Besucheransturm verstärkt Müllproblem im Harz



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"Sauerei am Rodelhang": Besucheransturm verstärkt Müllproblem im Harz

Unter anderem würden Windeln, Verpackungen, Dosen und alte Schlitten im Wald landen.

Der Müll auf dem Anhänger stammt lediglich von einem Rodelberg und einem einzigen Tag.
Der Müll auf dem Anhänger stammt lediglich von einem Rodelberg und einem einzigen Tag. Foto: Thomas Beck

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Torfhaus. Einen ganzen Anhänger voll mit Müll haben die Ranger und Rangerinnen des Nationalparks Harz bei Torfhaus eingesammelt – an einem einzigen Tag, auf einem einzigen Rodelhang. Und täglich kommt neuer Unrat hinzu, denn vielen Wintertouristen fehle scheinbar die Sensibilität dafür, dass ihr Müll nicht nur anderen das Naturvergnügen trübe, sondern auch eine große Gefahr beispielsweise für Tiere darstellen könne, so der Nationalpark Harz in einer Pressemitteilung.



Diese verwechseln die Hinterlassenschaften würden von den Tieren mit Futter verwechselt werden oder sie bauen mit Plastik so wasserfeste Nester, dass ihre Jungen darin ertrinken. Zurückgelassene Flaschen könnten im Sommer sogar Waldbrände auslösen. "Windeln, Verpackungen, Dosen, alte Schlitten – alles landet heutzutage im Wald und verrottet teilweise erst in Jahrhunderten – wenn es nicht mühsam wieder eingesammelt wird", wie es weiter in der Mitteilung heißt. Der Nationalpark appelliert deshalb unter anderen mit seiner Antimüll-Kampagne "NoTrash" immer wieder an die Besucher „Nehmt euren Müll wieder mit Nachhause! Die Natur sagt Danke!"


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