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Zahl der Straßenbahnunfälle in Braunschweig nicht gesunken



So viele Straßenbahnunfälle gab es 2021 in Braunschweig

Auch in 2021 kam es in Braunschweig wieder zu mehreren Unfällen mit Straßenbahnen, wie die jetzt veröffentlichte Unfallstatistik der Polizei zeigt.

von Martin Laumeyer und Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Braunschweigs Straßenbahnen bieten eine Möglichkeit, vergleichsweise schnell von A nach B zu kommen. Doch dabei kommt es immer mal wieder zu Unfällen mit diesen Schienenfahrzeugen - auch mit tödlichem Ausgang. So geriet beispielsweise im Januar 2020 ein Schulkind unter eine Straßenbahn und verunglückte vor den Augen der Mitschüler (regionalHeute.de berichtete). Jetzt wurde die polizeiliche Unfallstatistik für 2021 veröffentlicht.



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Zwar gab es im vergangenen Jahr keinen tödlichen Verkehrsunfall im Zusammenhang mit einer Straßenbahn, doch die Statistik weist auch keinen Rückgang der Unfallzahlen aus, der sich im November eigentlich noch abgezeichnet hatte. Wie in 2020, ist es auch 2021 zu insgesamt 25 Straßenbahnunfällen gekommen.



Autos am häufigsten beteiligt


Am häufigsten beteiligt sind dabei wieder Autos. Diese waren in 20 Fällen (+6) involviert. Die Zahl der an einem Straßenbahnunfall beteiligten Fußgänger weist die Polizei auch für 2021 mit insgesamt drei (+/-0) aus. Zudem kam es je zu einem Unfall mit einem Radfahrer (-2) sowie einem E-Scooter-Fahrer (+1).


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Anders als im Jahr 2020, wurden letztes Jahr im Rahmen von Straßenbahnunfällen keine Menschen getötet. Die häufigste Ursache bei Straßenbahnunfällen ist das Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Ampeln, so die Polizei. Das habe sich auch im Vergleich zu 2020 nicht geändert.

2022 kam es bereits zu einem schweren Unfall


Und auch in diesem Jahr kam es bereits zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn. Im Februar wurde ein 30-jähriger Mann an der Haltestelle "Am Jödebrunnen" von einer Straßenbahn erfasst und mehrere Meter mitgeschliffen. Laut Polizeibericht hatten Zeugen damals angegeben, dass der Mann mit seiner Partnerin eine ankommende Straßenbahn erreichen wollte und dabei ins Gleisbett gefallen sei. Mit Hebekissen musste die Feuerwehr den Mann befreien, der schwerverletzt ins Klinikum Braunschweig kam.


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