Region. Mit dem Auslaufen des Tankrabatts zum 30. Juni müssen sich Autofahrer auf einen deutlichen Preisanstieg einstellen. Ab dem 1. Juli dürften laut ADAC Benzin und Diesel voraussichtlich um rund 17 Cent je Liter teurer werden.
Der Automobilclub rät deshalb, den Tank möglichst noch am heutigen Montag aufzufüllen. Wer erst am letzten Tag tankt, müsse damit rechnen, dass einzelne Mineralölunternehmen ihre Preise bereits vorzeitig anheben, um sich einen Preispuffer für die Zeit nach dem Tankrabatt zu verschaffen.
Spritpreise bleiben laut ADAC zu hoch
Trotz zuletzt gesunkener Kraftstoffpreise sieht der ADAC das Preisniveau weiterhin als zu hoch an. Nach Angaben des ADAC bestehe angesichts des aktuellen Ölpreises grundsätzlich noch Spielraum für niedrigere Spritpreise.
Mit dem richtigen Tankzeitpunkt sparen
Sparen lässt sich laut ADAC auch durch den richtigen Tankzeitpunkt. Seit der gesetzlichen Neuregelung erhöhen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich – um 12 Uhr. Die günstigsten Preise werden deshalb inzwischen regelmäßig kurz vor Mittag erreicht.
Preisvergleich lohnt sich
Zusätzlich empfiehlt der ADAC, die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen und – sofern das Fahrzeug dafür freigegeben ist – statt Super E5 das günstigere Super E10 zu tanken. So lassen sich die Kraftstoffkosten weiter senken.

