Aus und vorbei: Diese Feuerwehr wurde aufgelöst

Zu wenige Mitglieder: Eine Ortswehr aus dem Landkreis Wolfenbüttel existiert nun nicht mehr.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: SZ-PA / Rudolf Karliczek

Wolfenbüttel. Ihre Auflösung hatte sie selbst beantragt, der Rat der Samtgemeinde Elm-Asse hat sie auf seiner jüngsten Sitzung dann beschlossen. Nun ist die Ortswehr Sambleben offiziell aufgelöst.



Wie die Samtgemeinde in einer Pressemitteilung erklärt, habe die Mitgliederzahl in der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Sambleben mit acht Mitgliedern zum Ende des vergangenen Jahres unterhalb der Mindeststärke einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung gelegen. Aufgrund der geringen Mitgliederstärke war die Einsatzfähigkeit der Ortswehr nicht mehr gegeben.

Keine Jugend- oder Kinderabteilung


Eine Möglichkeit, diese Tendenz abzuwenden, war nicht in Sicht: Eine steigende Mitgliederzahl war nicht absehbar. Eine Jugend- oder Kinderabteilung ist in der Ortsfeuerwehr Sambleben nicht vorhanden.

Zudem schied der Ortsbrandmeister mit Erreichen der Altersgrenze von 67 Jahren aus der Einsatzabteilung aus. Drei weitere Mitglieder haben das 60. Lebensjahr überschritten und nähern sich damit ebenfalls dem altersbedingten Ausscheiden aus der Einsatzabteilung. Und so wurden der Ortsbrandmeister Hans-Friedrich Thiemann und sein Stellvertreter Axel Fricke aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen.

Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann dankte allen Kameraden, vor allem auch denen aus Sambleben, für ihr unermüdliches Engagement und stellte heraus, dass ein so leidenschaftlich ausgeführtes Ehrenamt alles andere als selbstverständlich sei und höchste Anerkennung verdiene.