Beitrag zur Erinnerungskultur: Linksjugend putzt Stolpersteine

Unterstützung habe die Gruppe dabei von Mitgliedern der Grünen Jugend Salzgitter und des Kreisverbandes der Linken Wolfenbüttel erhalten, sowie parteilosen Sympathisanten.

Die Linksjugend putzte die Stolpersteine.
Die Linksjugend putzte die Stolpersteine. | Foto: Die Linke

Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler Basisgruppe der Linksjugend putzte am 8. Mai zusammen mit der Gruppe aus Salzgitter die Wolfenbütteler Stolpersteine. Mit der Aktion erinnerten die jungen Linken anlässlich des Datums des Kriegsendes in Europa an das Schicksal der Menschen, welche in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, deportiert, ermordet oder in den Selbstmord getrieben wurden. Dies teilt die Linke in einer Pressemitteilung mit.


Unterstützung habe die Gruppe dabei von Mitgliedern der Grünen Jugend Salzgitter und des Kreisverbandes der Linken Wolfenbüttel erhalten, sowie parteilosen Sympathisanten. Die Kreisvorsitzende Stephanie Tietz wertete die Aktion als starkes Zeichen, um den 8. Mai stärker als „Tag der Befreiung“ in den Köpfen zu verankern. Die Linke fordere schon lange ein, dass das historische Datum zu einem offiziellen Feiertag werde und mit dem Engagement zu Pflege der Steine hätte man nun wenigstens praktisch einen Beitrag zu einer entsprechenden Erinnerungskultur leisten können, betonte Tietz.

Am Ende einer ausgedehnten Putztour wären sich die Beteiligten einig, dass man sich weiterhin gegenseitig in der Region unterstützen und noch stärker an die Öffentlichkeit herantreten müsse. „Ob der Kampf gegen Rechts, das Streiten für Klimagerechtigtkeit, für Chancengleichheit in Schule und Beruf, oder der Erhalt und Ausbau von Räumen für Kinder und Jugendliche: Die Linksjugend wird künftig vermehrt den Finger in die Wunde legen, Missstände benennen und Lösungen anbieten“, so das Fazit von Dennis Sabisch, der Sprecher der Wolfenbütteler Gruppe.



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