Bley: "SPD lehnt CDU-Vorschlag zu Ausschusssitzung im Snow Dome ab und brüskiert Wirtschaftsminister Lies"


| Foto: cdu-ol.de)



Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Bley, hat der SPD einen „dilettantischen Umgang" mit dem für die Heideregion bedeutenden Thema Snow Dome vorgeworfen. Die Regierungsfraktionen hatten zuvor im Wirtschaftsausschuss den CDU-Antrag für ein Gespräch der Ausschussmitglieder mit der Snow Dome-Geschäftsführung abgelehnt. Bley sagte: „Die Art und Weise, wie das Wirtschaftsministerium über die Situation des Snow Dome informiert, entwickelt sich allmählich zum Possenspiel: Vergangene Woche hat die Unterrichtung der Landesregierung zum Snow Dome mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Es blieb unklar, wie etwa der Sanierungsplan aussieht und wie es um die Situation der Mitarbeiter bestellt ist. Die vom Wirtschaftsministerium in Aussicht gestellte Wiedereröffnung der Skihalle im Herbst 2013 wurde wenig später von der Geschäftsführung des Snow Dome in einem Zeitungsartikel wieder einkassiert."

Da das Wirtschaftsministerium offensichtlich nicht vollständig über die Situation des Snow Dome informieren konnte, hätte die Geschäftsführung vor allen Fraktionen im Ausschuss über den Weiterbetrieb und die Zukunft der Mitarbeiter Stellung nehmen sollen, so der CDU-Wirtschaftsexperte. „Schließlich hat das Unternehmen in der Vergangenheit auch von finanzieller Unterstützung des Landes profitiert." Minister Lies selbst habe schließlich in einem persönlichen Gespräch mit Bley die Idee einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses vor Ort in Bispingen begrüßt und diesen Vorschlag am 10. April auch in der Landespressekonferenz verkünden lassen. „Umso erstaunlicher ist es daher, dass der Wirtschaftsminister heute von seiner eigenen Fraktion brüskiert worden ist, indem sie eine Ausschusssitzung im Snow Dome abgelehnt hat. Dem Erhalt der Wirtschaftskraft in der Heideregion und der Zukunft der über 230 Mitarbeiter hilft diese Bockbeinigkeit keinen Deut weiter", kritisierte Bley. Er kündigte an, dass der CDU-Arbeitskreis nun selbst ein Gespräch mit der Snow Dome-Geschäftsführung in Bispingen suchen werde, um die noch offenen Fragen zu klären.


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