Bundestag gibt grünes Licht für 9-Euro-Ticket

Der Bundestag hat das sogenannte 9-Euro-Ticket beschlossen.

von dts Nachrichtenagentur


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundestag hat das sogenannte 9-Euro-Ticket beschlossen. Der siebten Änderung des Regionalisierungsgesetzes stimmten am Donnerstag die Koalitionsfraktionen und die Linke zu.


Lesen Sie auch: 9-Euro-Ticket: Verkaufsstart verschiebt sich


AfD und CDU/CSU stimmten dagegen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Bundesländer in diesem Jahr zusätzliche Regionalisierungsmittel vom Bund in Höhe von 3,7 Milliarden Euro für die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erhalten. Davon sind 2,5 Milliarden Euro für die Umsetzung des sogenannten Neun-Euro-Tickets von Juni bis August dieses Jahres vorgesehen. Mit dem 9-Euro-Ticket sollen alle Bürger den ÖPNV bundesweit in den Monaten Juni, Juli und August dieses Jahres für neun Euro pro Kalendermonat nutzen können.

Lesen Sie auch: 9-Euro-Ticket kommt im Juni: Das sind die Bedingungen


Bürgerentlastung


Mit dem Ticket sollen die Leute einerseits wegen der stark steigenden Kosten für Strom, Lebensmittel, Heizung und Mobilität finanziell direkt entlastet werden. Zudem soll ein Anreiz zum Umstieg auf den ÖPNV und zur Einsparung von Kraftstoffen gesetzt werden. Das Neun-Euro-Ticket soll von den Ländern konkret ausgestaltet werden. Zusätzliche 1,2 Milliarden Euro soll der Bund zum Ausgleich für pandemiebedingte Einnahmeausfälle an die Länder zahlen.

Bereits im Jahr 2020 hatte der Bund die Regionalisierungsmittel um 2,5 Milliarden und 2021 um eine Milliarde Euro zur Finanzierung des ÖPNV erhöht. Nach Prognosen der Branche ist für die Jahre 2020 bis 2022 mit Fahrgeldausfällen von bis zu 10,2 Milliarden Euro zu rechnen, heißt es in der Begründung zum Gesetzentwurf.


zum Newsfeed

Themen zu diesem Artikel

ÖPNV Braunschweig ÖPNV ÖPNV Gifhorn ÖPNV Goslar ÖPNV Helmstedt ÖPNV Peine ÖPNV Salzgitter ÖPNV Wolfenbüttel ÖPNV Wolfsburg