Wolfenbüttel. Für die insgesamt 18 Teilnehmer des Jungjägerkurses der Jägerschaft Wolfenbüttel galt es am 6. Mai bei der Abschlussprüfung im Revier bei Groß Flöthe das Erlernte unter Beweis zu stellen.
Der gute Zensurendurchschnitt sowie die hervorragende Quote von 17 bestandenen Prüfungen stellte wieder einmal das hohe Niveau des Ausbilderteams der Jägerschaft Wolfenbüttel unter Beweis.
Geprüfte Naturschützer
Der Vorsitzende der Jägerschaft Wolfenbüttel Bernd Becker und Kreisjägermeister Alfred Wesche unterstrichen, dass die Jungjägerinnen und Jungjäger nach der anspruchsvollen Ausbildung in der Jägerschaft Wolfenbüttel nun auch geprüfte Naturschützer sind, deren Zuverlässigkeit durch den Landkreis Wolfenbüttel geprüft und bestätigt wurde. Ihre verbriefte Qualifikation umfasst neben den jagdlichen Hauptthemen Tierkunde, Naturschutz, Waldschutz, Agrarschutz, Hege, Jagdrecht, Waffenkunde, Jagdbetrieb, jagdlichem Brauchtum, Tierschutz, Hundeausbildung und Wildbrettverwertung auch die der „kundigen Person“ der Bereiche Lebensmittelrecht und Wildbretthygiene.
Jägerschlag durch Revieroberjäger
Die frisch gebackenen Jungjäger konnten am vergangenen Samstag den lang ersehnten Jägerbrief in Ihren Händen halten. Überreicht wurden die Urkunden durch Alfred Wesche und Bernd Becker. Gekrönt wurde die fast neunMonate andauernde Ausbildung mit dem Jägerschlag durch Revieroberjäger Markus Albrecht während einer stimmungsvollen Abschlussfeier bei leckerem Essen in der Gaststätte „Heinrichs“ im Wolfenbütteler Schützenhaus. Ortsansässige Firmen wie die Georg Knappworst KG Braunschweig, die Alfred Meyer GmbH Wolfenbüttel und dieMass-Schäfterei-Reitmann Hötzum honorierten den Fleiß der Absolventen mit zahlreichen Gutscheinen.
Den drei Jahrgangsbesten Matthias Bischoff (1), Phillip Verworn (2) und Stefan Schulz (3) wurde zudem jeweils eine Jagdeinladung ausgesprochen, gestiftet von den umliegenden Forstämtern,sowie der Firma Hubert & Pit aus Leinde. Um den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern stiftete die Firma Alfred Meyer GmbH zusätzlich eine Schützenscheibe, die es noch in einem Vergleichsschießen zu vergeben gilt. Die musikalische Untermalung durch das Bläsercorps um Adolf Korth verliehen dem Anlass einen traditionellen und festlichen Rahmen.

