Hautpflege während der Krebstherapie: Dafür gibt es hier wertvolle Tipps

Im Klinikum Wolfenbüttel informierten Fachleute zu dem wichtigen Thema.

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Symbolbild. | Foto: Pixabay

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Wolfenbüttel. Die Diagnose und Behandlung einer Krebserkrankung stellen Betroffene häufig vor zahlreiche Herausforderungen. Neben der eigentlichen Erkrankung und Therapie können auch Haut, Schleimhäute sowie Hände und Füße durch die Behandlung beeinträchtigt werden. Bei einem Informationsabend des Brustzentrums des Städtischen Klinikums erhielten interessierte Frauen daher umfassende Informationen und praktische Tipps rund um die richtige Hautpflege vor, während und nach einer Krebstherapie. Darauf weist das Klinikum in einer Pressemitteilung hin.



„Eine Krebstherapie hat vielfältige Auswirkungen auf die Haut, insbesondere auf die Schleimhäute sowie Hände und Füße“, erklärte Gesine Lorenz, Breast Care Nurse am Klinikum und Organisatorin der Veranstaltung. Ziel des Abends war es, den Teilnehmerinnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre Haut während der Therapie bestmöglich unterstützen und Beschwerden vorbeugen können.

Milde und parfümfreie Pflegeprodukte

Als Referentinnen waren Silvia Konrad, onkologische Beraterin, und Ulrike Engel, Produktberaterin der Firma La Roche Posay, eingeladen. Sie erläuterten, dass eine gute Hautpflege bereits vor Beginn der Krebstherapie wichtig ist. Empfehlenswert seien beispielsweise milde und parfümfreie Pflegeprodukte, die die Haut möglichst wenig reizen. Während der Behandlung kann die Haut empfindlicher reagieren und unter anderem mit Rötungen, Trockenheit oder Juckreiz reagieren.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Schleimhautentzündungen, die als Nebenwirkung einer Chemotherapie auftreten können.Bei einer Chemotherapie können neben den sich unkontrolliert vermehrenden Krebszellen auch gesunde, schnell teilende Zellen geschädigt werden. Dazu gehören die Schleimhautzellen. Besonders betroffen können die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund sowie die Vaginalschleimhaut sein.

Kühlen von Händen und Füßen


Auch Beschwerden an Händen und Füßen können im Rahmen bestimmter Krebstherapien auftreten und behandlungsbedürftig werden. Dazu zählen Sensibilitätsstörungen beziehungsweise Neuropathien sowie das sogenannte Hand-Fuß-Syndrom. Dieses kann unter anderem mit Schmerzen, Rötungen, Taubheitsgefühlen und Schwellungen einhergehen. Das Kühlen von Händen und Füßen während einer Chemotherapie kann dabei helfen, Sensibilitätsstörungen zu minimieren.

Zudem können einfache Maßnahmen dazu beitragen, Beschwerden vorzubeugen. So sollte auf bequemes Schuhwerk geachtet werden, um Druck und Reibung an den Füßen möglichst zu vermeiden. Das Tragen von Handschuhen kann die Hände zudem vor Reizstoffen schützen.