Bauarbeiten enden kurz vor Saisonfinale: Dieses Freibad öffnet wieder

Nach zwei Jahren Sanierungsarbeiten wurde das Freibad in Remlingen feierlich wiedereröffnet. Bis zum Saisonende ist der Eintritt kostenlos.

Dirk Neumann und Christiana Steinbrügge bei der Eröffnung.
Dirk Neumann und Christiana Steinbrügge bei der Eröffnung. | Foto: Samtgemeinde Elm-Asse

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Remlingen. Jetzt wurde das Freibad in Remlingen nach umfangreichen Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten, die insgesamt fast zwei Jahre gedauert haben, im feierlichen Rahmen wiedereröffnet. Zahlreiche Gäste waren dabei, als Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann und Wolfenbüttels Landrätin Christiana Steinbrügge das Band zerschnitten und so das Bad für die Öffentlichkeit freigaben. Bis zum Saisonende ist der Eintritt für alle kostenlos. Das berichtet die Samtgemeinde Elm-Asse in einer Pressemitteilung.



Alle Zugänge, Fluchtwege und Anlagen bis zum Einstieg in das Becken sind jetzt barrierefrei. Ein behindertengerechter Sanitärraum, Umkleiden und Duschen wurden hergestellt. Mit der Sanierung des Freibades Remlingen wurde die Funktionalität des Schwimmbades erweitert, erneuert und weitestgehend eine Klimaneutralität des Betriebs erreicht. Hierzu war es erforderlich, das Technikgebäude mit den sanitären Anlagen und Umkleidebereichen zu erneuern und barrierefrei zu gestalten.

Schwimmbecken komplett erneuert


Das Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken und das Planschbecken wurden komplett erneuert. Die Wasserfläche von rund 384 Quadratmetern ist aufgeteilt auf das Schwimmerbecken, bestehend aus vier bzw. fünf Bahnen mit 250 Quadratmetern, das Nichtschwimmerbecken mit 100 und das Kinderplanschbecken mit 34 Quadratmetern. Es wurde zur Klimaanpassung eine PV-Anlage eingebaut.

5,3 Millionen Euro fließen in das Freibad

Die Gesamtkosten belaufen sich nunmehr auf rund 5,3 Millionen Euro. Für das Gesamtprojekt erhält die Samtgemeinde Elm-Asse eine Förderung von der Stiftung Zukunftsfonds Asse in Höhe von 3 Millionen Euro und aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 967.500 Euro. Der Förderverein des Freibades Remlingen beteiligt sich mit einem beeindruckenden Beitrag von 20.000 Euro. Von der Fahron-Stiftung gibt es zudem eine Förderung über 12.000 Euro. Die Gesamtförderung beträgt somit rund 4 Millionen Euro. Der verbleibende Eigenanteil für die Samtgemeinde Elm-Asse beläuft sich somit auf rund 1,3 Millionen Euro.

Die Herausforderungen während der Bauphase waren laut Pressemitteilung der Samtgemeinde unter anderem der langanhaltende Winter, er habe einige Wochen Baufortschritt gekostet. Zudem musste auf verschiedene unvorhersehbare Situationen in der Bauausführung reagiert werden. So musste beispielsweise das Bodengutachten präzisiert werden, weil stellenweise nicht ausreichend tragfähiger Untergrund vorgefunden wurde. Auch Schichtenwasser bereitete im Baustellenbereich die ein oder andere zeitliche Sorgenfalte.Durch Insolvenz eines Auftragnehmers mussten die Restleistungen eines Gewerks neu vergeben werden. "Während der gesamten Baumaßnahme haben wir intensiv versucht, die zeitlichen Verzögerungen zu kompensieren", heißt es vonseiten der Samtgemeinde-Verwaltung. Firmen waren über das normale zeitliche Maß hinaus auf der Baustelle, auch Samstage seien keine Ausnahme gewesen.

Themen zu diesem Artikel


Verkehr Baustelle