Wolfenbüttel. Die Stadt Wolfenbüttel setzt die denkmalgerechte Sanierung des Seeliger Parks fort. Ein zentraler Baustein sei die Wiederherstellung der historischen Zaunanlage entlang des Schulwalls, die den Park wieder klar abgrenzt und seine ursprüngliche Gestaltung als privat angelegtes Gartenrefugium erlebbar macht, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
Vom Fortschritt der Arbeiten überzeugte sich jetzt auch Gartendenkmalpflegerin Janine Teßmer (Mitte) vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Das Landesamt habe sich ausdrücklich für die Wiederherstellung der Zaunanlage ausgesprochen. Die historische Parkanlage, ein Garten-Einzeldenkmal nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz, zeichne sich durch ihre filigrane und aufwendige Gestaltung aus. Intensive Nutzung in der Vergangenheit führte zu Schäden an Wegen, Grünflächen und architektonischen Elementen.

Vom Fortschritt der Arbeiten überzeigte sich jetzt auch Gartendenkmalpflegerin Janine Teßmer (Mitte) vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Foto: Stadt Wolfenbüttel
Ein Schwerpunkt der Arbeiten war die Wiederherstellung der Zaunanlage nach Historischen Aufzeichnungen. So war der Park ab zirka 1870 am Schulwall durch einen hohen Zaun aus Lärchenstaketen abgegrenzt. Dieser Zaun wurde nun wieder errichtet, zwei Meter hoch und bündig an die Pfeiler anschließend. Dadurch wird der ursprüngliche Zugang deutlich sichtbar, der Schulwall erhält seine historische Fassung zurück, und die (erneuerte) parkseitige Strauchpflanzung wird geschützt.
Mit diesen Maßnahmen trage die Stadt Wolfenbüttel zum langfristigen Erhalt des Seeliger Parks bei und ermögliche Besuchern, den Park in seiner historischen Gestaltung zu erleben.

