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Sportausschuss: Kein "Sportvereinstag" zum Stadtjubiläum

von Alexander Dontscheff


Der Ausschuss für Sport und Freizeit stimmte grundsätzlich für einen Aktionstag, an dem sich die Sportvereine der Stadt präsentieren können. Allerdings nicht im nächsten Jahr. Foto: Alexander Dontscheff
Der Ausschuss für Sport und Freizeit stimmte grundsätzlich für einen Aktionstag, an dem sich die Sportvereine der Stadt präsentieren können. Allerdings nicht im nächsten Jahr. Foto: Alexander Dontscheff

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27.11.2017

Wolfenbüttel. "Keine schlechte Idee, aber nicht der richtige Zeitpunkt." So lautete die überwiegende Reaktion des Ausschusses für Sport und Freizeit in seiner Sitzung am heutigen Montag auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, im kommenden Jubiläumsjahr "900 Jahre Stadt Wolfenbüttel" einen "Sportvereinstag" zu organisieren.



Ziel des "Sportvereinstages" soll sein, das vielfältige Angebot der Wolfenbütteler Sportvereine an einem zentralen Ort zu präsentieren. Insbesondere auch Neubürger und Geflüchtete könnten so einen schnellen Überblick über das Angebot und die dahinter stehenden Menschen gewinnen. Von einem "niederschwelligen Angebot zum Kennenlernen" und einem "Markt der Möglichkeiten" ist im Antrag die Rede. "Wir nennen uns Sportstadt, warum zeigen wir es nicht mal?", warb Bürgermitglied Ulrich Hackbarth in der Sitzung für den Antrag.


Winfried Pink. Foto: Anke Donner


"Nicht der richtige Anlass"


Grundsätzliche habe niemand etwas gegen einen solchen Tag, die 900-Jahr-Feier sei aber nicht der richtige Anlass, befand CDU-Ratsherr Winfried Pink. Die Verwaltung sei mit den Vorbereitungen der Feierlichkeiten schon ausgelastet genug. So einen Tag solle man lieber in Ruhe planen. Zudem stehe mit der Fußballweltmeisterschaft im kommenden Sommer ein weiteres Großereignis an, das im Mittelpunkt des Interesses stehe.


Rudolf Ordon. Foto: privat



FDP-Ratsherr Rudolf Ordon stellte in Frage, ob es wirklich praktikabel sei, dass sich alle Sportvereine an einem Ort zentral präsentieren können. Des weiteren regte er an, den Kreissportbund in die Planungen miteinzubeziehen.

Weitere Vorschläge waren, den "Sportvereinstag" mit der Eröffnung der Meesche zu kombinieren. Dies würde dann aber noch ein paar weitere Jahre dauern. Sabine Gerlach von der Stadtverwaltung berichtete, dass es im Rahmen der Planungen zum Frauensporttag auch schon Überlegungen zu einem Jedermannsporttag gegeben habe.

Frühestens 2019


Die letzte Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss, der Sportausschuss lehnte den Grünen-Antrag in seiner ursprünglichen Form aber ab. Einstimmig angenommen wurde dagegen ein geänderter Antrag, der vorsieht, dass die Stadtverwaltung gemeinsamen mit dem Kreissportbund die Möglichkeiten eines solchen"Sportvereinstages" für frühestens 2019 prüfen soll. Etwa in einem halben Jahr soll dem Ausschuss darüber Bericht erstattet werden.


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