Wolfsburg. Ein 18 Jahre alter Wolfsburger steht im Verdacht, in der Nacht zum vergangenen Freitag einen Brand in seiner Wohnung gelegt zu haben. Es ist nicht der einzige Vorwurf, der ihm gemacht wird.
Nach derzeitigen Erkenntnissen brach in einer Wohnung in der Borsigstraße gegen 1:13 Uhr ein Feuer aus. Durch einen Feuermelder alarmiert, betrat der Wohnungsmieter seine Wohnung und weckte seinen schlafenden Mitbewohner. Durch eingesetzte Polizeibeamte wurden die Mieter in den umliegenden Wohnungen evakuiert. Durch die Berufsfeuerwehr konnte der Brand vollständig gelöscht werden und ein Übergreifen auf die gesamte Wohnung verhindert werden. An dem Gebäude entstand ein Schaden in noch unbekannter Höhe.
Verdächtiger in Psychiatrie
Ein schlafender Mitbewohner konnte rechtzeitig gerettet werden und blieb unverletzt. In der jüngsten Vergangenheit hatte es bereits mehrere Brandstiftungen und Sachbeschädigungen durch Feuer gegeben – regionalHeute.de berichtete. In drei Fällen richtet sich der Tatverdacht gegen den 18-Jährigen. Der junge Mann wurde zunächst vorläufig festgenommen und im weiteren Verlauf aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet. Die Ermittlungen dauern an.

