Zugunglück Leiferde: Feuerwehr plant Einsatzende

Die letzten Arbeiten stehen an - in Kürze kann die Feuerwehr die Einsatzstelle übergeben.

von Alexander Panknin


Die Arbeiten an den zerstörten Waggons gehen dem Ende zu.
Die Arbeiten an den zerstörten Waggons gehen dem Ende zu. Foto: Torben Niehs Pressesprecher Kreisfeuerwehr Pressestelle des Landkreises Gifhorn

Gifhorn. Nach dem Zugunglück vom 17. November bei Leiferde waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr quasi im Dauereinsatz. Nun können die Arbeiten abgeschlossen werden. Dies teilte die Feuerwehr mit. Danach kann sich die Deutsche Bahn (DB) um die Instandsetzung der Gleise kümmern.


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Es waren insgesamt vier havarierte Waggons, die wegen ihrer Propangasfüllung die Einsatzkräfte gefordert hatten. Das hochexplosive Gas musste aus den Behältern entfernt werden. Dazu wurde es zum Teil abgepumpt und kontrolliert abgefackelt. Während drei der Waggons bereits am Freitagmorgen für die Bergung vorbereitet werden konnten, folgte am Mittag auch das letzte Bahnteil. Die Sicherheit in allen Kesselwagen konnte hergestellt werden - nun können diese abtransportiert werden.

Aufräumarbeiten


Die ersten Werkfeuerwehren haben am heutigen Freitag bereits mit dem Rückbau begonnen. Nun soll die Einsatzstelle komplett geräumt werden.

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen haben ebenfalls mit dem Rückbau begonnen und wollen diese am morgigen Samstagvormittag fortsetzen. Sobald alle Schläuche, Pumpen und sonstige Gegenstände eingeräumt sind, würde man am Samstag gegen Mittag die Einsatzstelle an die Deutsche Bahn übergeben. So teilte die Feuerwehr mit.

Wegen der erheblichen Schäden an den Gleisen und Oberleitungen werden die Arbeiten der Deutschen Bahn aber noch eine ganze Weile andauern. Zuletzt stellte die DB Einschränkungen bis Mitte Dezember in Aussicht.


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